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Sonderausstellung: Textile Architektur
Vom Nomadenzelt bis zur Münchner Allianz-Arena – auf 1.000 Quadratmetern Fläche führt die Sonderausstellung den vielfältigen Einsatz von Textilien in der Architektur vor Augen. Fünf Leitbegriffe führen durch die Ausstellung: „Dach“, „Zelt“, „Schirm“, „Vorhang“ und „Luftblase“.
Dienten in der Geschichte Vorhänge oder Baldachine oft rituell-symbolischen Zwecken, so überwiegt seit dem 20. Jahrhundert die Funktionalität textiler Architektur, die sich in ihrer Ästhetik zudem äußerst variabel gestalten lässt.
Im Mittelpunkt der abwechslungsreichen Schau stehen vor allem die Architekturprojekte der jüngeren Zeitgeschichte und der Gegenwart. Internationale Stararchitekten wie Rem Koolhaas oder Herzog & de Meuron arbeiten heute vielfach mit textilen oder auch pneumatischen Konstruktionen. Die Sportstadien von Gerkan, Marg und Partner mit ihren textilen Dächern finden sich bald auf sämtlichen Kontinenten des Erdballs.
Der Inhalt der Schau ist auch formal Programm. So ist sämtliche Ausstellungsarchitektur aus textilen Materialen beschaffen. Highlight wird eine begehbare Luftblase sein, die im Inneren verschiedene pneumatische Konstruktionen wie die Allianz-Arena in München oder den Watercube in Peking vorstellt – Konstruktionen, die einen textilen Ursprung haben.
Fotos: tim
locations
tim - Textilmuseum
Staatliches Textil- und Industriemuseum
Provinostraße 46
86153 Augsburg
Deutschland






