»Momo« – Im Kampf gegen die Zeitdiebe

»Momo« – Im Kampf gegen die Zeitdiebe

Zeit ist zu kostbar, um gespart zu werden – sie sollte gelebt werden, findet »Momo«. Das sonderbare Mädchen feiert am 12. November im gleichnamigen Familienstück Premiere im martini-Park und ruft uns passend zur Vorweihnachtszeit, im Kampf gegen die »grauen Herren«, die Bedeutsamkeit des füreinander Zeit Nehmens und Zuhörens ins Gedächtnis.
Regisseurin Jule Kracht inszeniert die spannende Reise von Momo als Theatererlebnis für Menschen ab acht Jahren und stellt darin die Frage, was der eigenen Lebenszeit Sinn verleiht.

Michael Endes erfolgreiche Geschichte ist in Zeiten von immerwährender Beschleunigung, Dauererreichbarkeit, Digitalisierung und Burnout eine fortwährend aktuelle Erinnerung daran, dass Zeit eben doch keine Währung ist.

Momo - Familienstück zur Weihnachtszeit nach dem Roman von Michael Ende. Für die Bühne bearbeitet von Vita Huber

Auf einmal ist sie da und lebt im Amphitheater der kleinen Stadt: Momo. Aus der Zeit gefallen, ein wunderliches Mädchen, das sofort alle Herzen der Einwohner erobert, denn sie kann eines ganz einmalig: zuhören. Und so findet Momo schnell viele Freunde. Doch dann ziehen dunkle Nebelschwaden auf, denn die grauen Herren treiben ihr Unwesen und überreden alle Menschen, Zeit zu sparen. Schon bald wandelt sich alle Fröhlichkeit in eine hektische Arbeitswelt. Nur Momo scheinen die grauen Herren nichts anzuhaben – und genau deshalb sind sie hinter ihr her. Zum Glück kann die Schildkröte Kassiopeia das Mädchen rechtzeitig zu Meister Hora in Sicherheit bringen, der Momo die Geheimnisse der Zeit lehrt. Doch die grauen Herren geben nicht auf und es beginnt ein spannendes Wettrennen, nicht gegen, sondern um die Zeit selbst!

Schauspielerin und Regisseurin Jule Kracht interessiert bei ihrer Arbeit für Kinder und Jugendliche die Erforschung neuer Wege, Formate und Inhalte. »Wie können wir dieses empathische und noch so unerfahrene Publikum nachhaltig erreichen, begeistern, berühren und in die Welt der Kunst einführen? Wie viel Kunstverständnis können wir ihnen zutrauen, wie viel Wirklichkeit zumuten, wie viel Erfahrung mit ihnen teilen?« (pm/max)

Altersempfehlung: ab 8 Jahren

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