Interview mit der Bachelorette Jessica Paszka

Selbstverständlich war auch die Neue Szene mit dabei, um aus der brünetten und amtierenden Bachelorette herauszukitzeln, ob sie in dem populären TV-Format wirklich ihren Traumprinzen gefunden hat oder ob vielleicht schon wieder alles vorbei sein könnte. Böse Zungen munkeln ja sogar, die große Liebe könnte ein von findigen TV-Machern konstruierter Fake sein. Mit einer Stunde Verspätung kommt Jessica zum Interview-Termin und wird dabei sogar von ihrem Auserwählten David begleitet. Bei unserem Gespräch empfiehlt er sich dann aber eiligen Schritts, schließlich geht es ja allein um seine Bachelorette. Schade eigentlich.

Erst einmal Glückwunsch zu Deinem guten Hänchen, wir haben eben schon Selfies mit David geschossen und müssen feststellen, dass er ein Netter ist. Ab wann war Dir denn klar, dass David, Drummer der Hardcore-Band „Eskimo Callboy“, der richtige Partner für Dich sein könnte?

Schwierige Frage, denn David war ja nicht so die Liebe auf den ersten Blick, es hat sich so schleichend entwickelt. Am Anfang fand ich ihn einfach nur cool, aber später, als er mir seine Gefühle offenbart hat, da wusste ich, dass ich mich bei ihm so ein bisschen fallen lassen kann. Und dann kam das so nach und nach.

Das Finale habt ihr ja zusammen angeschaut. Wie war denn der Abend für Euch?

Es war natürlich ein Auf und Ab der Gefühle, Tränchen sind gekullert und bei unserem Kuss war das natürlich besonders emotional für uns beide, weil wir ja wussten, wie das vor Ort war. Und es gab Momente, wo man nicht hinschauen wollte, die aber natürlich unvermeidbar waren. Aber wir haben alles überstanden und alles ist gut.

Du warst 2014 ja schon mal als Kandidatin beim Bachelor. War das ein Vorteil für Dich, weil Du Dich besser in die Kandidaten hineinversetzen konntest?

Ja, auf jeden Fall. Als die Jungs aus dem langen Jeep gestiegen sind, wusste ich genau, wie nervös sie in dem Moment sind und obwohl das bei mir schon vier Jahre her war, konnte ich sehr wohl nachvollziehen, dass man bei der Vorstellung aus Nervosität mal schnell vergessen kann, seinen Namen zu nennen.

Macht es eigentlich Spaß, bei Instagram oder bei Facebook die Leute mit zweideutigen Posts auf falsche Fährten zu locken? Sind David und Du nun ein Paar oder ist das ganze längst vorbei? Oder ist sogar alles nur ein einziger großer Fake?

Klar. Es ist interessant zu sehen wie die Leute reagieren. Wir durften nichts offenbaren. Klar, wir waren zusammen, wenn ich etwas gepostet hatte, saß David ja meist direkt neben mir. Die Leute spekulieren natürlich bei jedem Wort, es ist aber wichtig für mich, Statements zu setzen: Man muss immer auch hinter die Fassade schauen und wir lernen uns ja jetzt erst richtig kennen. Wie kommen wir im Alltag miteinander aus, die Traum-Dates sind vorbei, alles war toll, alles wurde uns hinterher gebracht. Ich hatte meine Leute hinter mir, aber jetzt sind wir im Alltag und müssen erst einmal schauen, wie das alles so klappt.

Bist Du abergläubisch? Was machst Du denn am Freitag, den 13. August?

Ja, total. Vielleicht bleibe ich da einfach auf der Couch zuhause, damit nichts Schlimmes passiert.

An diesem Tag spielen „Eskimo Callboy“ im Backstage in München. Kennst Du die Jungs aus Davids Band denn schon?

Ja alle, bis auf den Hauptsänger Sushi, den muss ich noch kennenlernen. Wir sind ja gerade viel unterwegs. Ich will David natürlich auch unterstützen, aber das mit München wird ein bisschen schwierig.

Hast Du Dich in die Songs seiner Band schon etwas reinhören können?

Ich kenn ein paar Songs und auch das neue Video, das bald rauskommt, aber so in die Lyrics konnte ich noch nicht reinhören. Das Drama um die Texte kann ich nicht nachvollziehen, denn auch ich habe früher totalen Blödsinn gemacht, auf den ich nicht mehr angesprochen werden möchte.

Reden wir trotzdem über den Song „Hemmungslos“, den Du mit Menowin Fröhlich gemacht hast. Könntest Du Dir vorstellen, dass „Eskimo Callboy“ beispielsweise Deinen Song covert, wie es die Jungs bereits auch mit anderen Songs schon gemacht haben?

Nein, über eine musikalische Zusammenarbeit haben wir noch nie gesprochen. Das was er auch tut, kann man mit mir nicht vergleichen, ich spiegle mich in seiner Musik so nicht wirklich wider.

Aber rein kommerziell wäre das doch sicher bombig zu vermarkten...

Ja gut, hmmm, ja vielleicht, aber da müsste man mich schon sehr dazu überreden, dass ich da mit machen würde...

David und seine Bandkollegen müsste dann aber vielleicht auch noch einer überreden. Ihr beide stammt ja aus polnischen Familien. Sprecht ihr überhaupt noch Polnisch?

Ja, ich spreche fließend Polnisch und wenn ich mal mit David schimpfe oder wenn wir uns mal euphorisch unterhalten, dann fallen auch mal viele polnische Wörter.

Wenn Du Augsburg hörst, an was denkst Du dann zuerst?

Wow, kann ich so jetzt nicht sagen, aber die Leute sind voll nett. An was denk ich? Hmmmm, ach ja, das Rathaus habt ihr. Das soll ja sehr schön sein...

(Interview und Foto: max)

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