Augsburger Musiker präsentieren Reggae-Song

Die kleine italienische Mittelmeerinsel Lampedusa wurde zum Synonym für das Flüchtlingselend unserer Zeit. Lampedusa liegt zwischen Sizilien und Tunesien. Hier landen, wenn sie Glück haben, Flüchtlinge aus Afrika. An manchen Tagen kamen dort schon bis zu 1.000 Bootsflüchtlinge an.

Viele Flüchtlinge aus Afrika sind vor Lampedusa im Meer ertrunken. Dieses schlimme Schicksal der Bootsflüchtlinge hat die beiden Augsburger Künstler Roland Kopper und Arno Loeb bewegt und zu einem Song angeregt, der dieses Elend schildert. Aber auch ein Schuss Hoffnung ist enthalten. Im Sinne des Poeten Ernst Ferstl: »Es gibt zu viele Flüchtlinge, sagen die Menschen. Es gibt zu wenig Menschen, sagen die Flüchtlinge.«

Im Dezember 2013 wurde das völlig überfüllte Auffanglager auf Lampedusa dicht gemacht, nachdem Filmaufnahmen eine unmenschliche chliche Behandlung der Angekommenen zeigte.

Im Reggae-Sound, wird bei »Hotel Lampedusa« von unfairen Schleppern erzählt, der seine Schützlinge im Boot im Stich lässt. Aber auch von den Leichen am Strand und von den unerfüllten Wünschen der Flüchtlinge auf eine bessere Zukunft in Freiheit.

Zur Produktion von »Hotel Lampedusa« im Reggae-Rhythmus stellte Roland Kopper die Tuff-Sound-Band zusammen: Uwe Schrödersecker (Lead.Git.) / Karsten Frohn (Keyboards, Hammond) / Martin Rohac (Drums) / Roland Kopper (Rythm Git., Electronics, Bass)

Die CD-Hülle wurde von Sefanie Pfaue gestaltet.

Aufgenommen und abgemischt hat Roland Kopper den Song »Hotel Lampedusa« in seinem Tuff-Sound-Studio.

Der Song »Hotel Lampedusa« ist zu hören auf Sound Cloud.

Roland Kopper, Bio: Geboren am 06.06.1964 in Augsburg. 1975, mit 11 Jahren, begann mein Gitarrenunterricht. Er lernte Volksmusik in Bobingen. Erste Bandgründung dann 1981 die „Sunchilds“ – Folk, Funk, Soul und erste Reggae-Versuche prägten unsere eigenen Kompositionen, bis 1998. Die Reggae-Versuche begeisterten zeitgleich einige andere Augsburger Bands. So spielte Roland Kopper bald die Leadguitar bei „Seed Shall Grow“, „Root´s IQ“ und „Steve Alaboh“. Zwischendrin spielte er noch den Bass bei der Rockband „Moria“. Dann wurde er dann Bassmann bei »Sunday in Jail«. Sazu macht er Video- und Audio-Aufnahmen, Musikvideos und Musikproduktionen. Er leistet auch aktive Arbeit für KUKI und den Kulturpark Augsburg.

Sarah Cantu, Bio: Lernte Klavier von 10 bis 16 (Aufgabe wegen Faulheit), Gitarre von 16-20 (Aufgabe wegen „können andere besser”).

1. Band „Jedermann” in München als 15-jährige (mit Werner Schmidbauer und Ecco di Lorenzo)

Weitere Stationen: Ripe - Rockband aus Germering, Hair - Musicalprojekt in Berlin (Gesang und Tanz), Jazzchor in Berlin Kreuzberg, Fourmidables - Frauengesangsquartett Berlin, Steve Alaboh - Reggaeband (Backing Vocals & Decoration), Moria - Rockband in Augsburg (Gesang)

(pm/max)

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Ich hoffe, das lesen und hören viele, viele, viele ...

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