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Ordnungsreferent Volker Ullrich zieht ein positives Fazit der Kooperation von Tankstellen und Stadt bezüglich der nächtlichen Abgabe von hochprozentigen Alkoholika.
Im Herbst vergangenen Jahres waren Ordnungsreferat und Bürgeramt an die Augsburger Tankstellenpächter herangetreten, um sie dafür zu begeistern, freiwillig nach acht Uhr abends keine Spirituosen mit mehr als 14 Volumenprozent zu verkaufen. 36 Tankstellen gibt es im Stadtgebiet, 32 davon haben nachts geöffnet. Mittlerweile hätten 28 die Selbstverpflichtung unterschrieben, so Ullrich in der heutigen Pressekonferenz. Von den vier "Renegaten" gehören drei einer Kette, die ihr Vorgehen erst noch bundesweit einheitlich abzustimmen versucht - Ullrich war persönlich nach München gefahren, um das zu klären.
Der Ordnungsreferent fand durchaus lobende Worte für die "Spritverkäufer", die sich größtenteils kooperativ zeigen würden: "Die Tankstellen wollen Kontrollen", so Ullrich. Der CSU-Politiker zeigte sich außerdem erfreut über die hohe Teilnahmequote mit über 90 Prozent und dass im Umfeld bereits erste Verbesserungen in Sachen Lärm und Dreck zu bemerken wären. Wobei allen klar ist, dass in der kalten Jahreszeit und ohne Plärrer noch wenig Konkretes über den tatsächlichen Erfolg der neuen Regelung zu sagen ist. Ein erstes aussagekräftiges Fazit soll im August gezogen werden.
Nichtsdestotrotz begrüßten laut Ullrich die meisten Pächter die einheitliche, klare Regelung, die auch nicht zwischen "Reisenden" und sonstigen Käufern unterscheidet und damit dem Personal peinliche und schwer durchzuführende Kontrollen erspart. Des Weiteren sei nicht zu beobachten, dass anstelle von Schnaps nun literweise Wein und Bier gekauft würden bzw. das frustrierte Partyvolk aufs Umland ausweichen würde.
Na dann: Schönes Wochenende!
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Geschrieben von flo am Freitag, 20.01.2012
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