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Nach dem überraschenden Abschied von Richard Goerlich als Popkulturbeauftragter der Stadt Augsburg bis Ende März, wird heftig diskutiert, wie es mit der Stelle weitergehen soll. Seinen Hut in den Ring wirft jetzt der Kulturpark West, bzw. dessen Chefs, Thomas Lindner und Peter Bommas. Ihre Idee: Abschaffen die Stelle, wir machen's für die Hälfte.
Lindner und Bommas haben einen Vorschlag erarbeitet, der nach ihren Worten "sowohl die konzeptionelle Bedeutung von Popkultur für die Stadtgesellschaft wie auch die aktuelle prekäre finanzielle Lage der Stadt berücksichtigt". Sie schlagen vor, "die szenekulturelle und kreativwirtschaftliche Querschnittsaufgabe Popkultur als Outsourcing-Projekt in Kooperation zwischen Stadt und Kulturpark West zu organisieren". Ein Beirat mit Vertretern von Stadt, Stadtjugendring und Aktiven aus der Szene "kann die Aktivitäten beratend begleiten", wie es in dem Konzept heißt. Durch die Umstrukturierung der Stelle würde sich die Stadt einen "beträchtlichen fünfstelligen Betrag" sparen, der "direkt den Szeneakteuren zugutekommen könnte".
Die beiden Kultur- und Veranstaltungsprofis Lindner und Bommas sind zurzeit mit hrem Konzept auf "Fraktionstour". Ebenfalls an einem Vorschlag arbeitet der Stadtjugendring, wie dessen Vorsitzender Raphael Brandmiller berichtet.
Der noch amtierende Popkulturbeauftragte Richard Goerlich wollte den Vorschlag nicht kommentieren, ein ausführliches Gespräch mit ihm findet ihr in der kommenden Februarausgabe der Neuen Szene.
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Geschrieben von flo am Mittwoch, 25.01.2012
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