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Dauerausstellung in der Klanggalerie „loop30" im abraxas-Foyer

Der Historiker Reinhold Forster von der geschichtsagentur augsburg hat im Auftrag der Stadt Augsburg die Namen der Häftlinge erforscht, die 1944/45 im KZ-Außenlager Augsburg-Pfersee (heute Halle 116) interniert waren und Zwangsarbeit für die Messerschmitt AG verrichten mussten. Aus der intensiven Beschäftigung mit den Namenslisten der Häftlinge entstand die Idee, den Namen der dort verzeichneten Menschen ein hörbares Denkmal zu setzen.
Die Schauspieler*innen und Sprecher*innen Lisa Bühler, Matthias Klösel, Anja Neukamm und Jörg Schur rezitieren die Namen von Häftlingen aus dem KZ-Außenlager Augsburg-Pfersee, aber auch von jüdischen Frauen aus Ungarn, die in Kriegshaber im Außenlagern Michel-Werke (heute Augsburger Gewerbehof) gefangen gehalten wurden.
Das Kulturhaus abraxas, selbst als ehemaliges Wehrmachts-Offiziersheim ein NS-Täterort, fungiert durch die Klanginstallation in der Hörgalerie „loop30“ als akustisches Mahnmal im Fluchtpunkt der drei KZ-Außenlager.

Ab 1. Juni ist die Ausstellung von Montag bis Freitag nach vorheriger Terminvereinbarung geöffnet. Bitte nehmen Sie dazu unter 0821 324-6355 oder abraxas@augsburg.de Kontakt auf.

Termin:

21.09.2021

Beginn:

09:00

Anfahrt Abraxas
Adresse:
Abraxas
Sommestraße 30
86156 Augsburg
Deutschland