September

„September“
20.09. - 31.10.2020
Stefan Annerel, Isabelle Dyckerhoff, Stefan Eberstadt,
Florian Ecker, Ursula Oberhauser
Eröffnung: Sonntag, 20. September von 11 - 18 Uhr
Im Rahmen der Eröffnung präsentiert Isabelle Dyckerhoff ihre neu im Hirmer Verlag erschienene Monographie „on canvas / on paper“ und die dazugehörige Sonderedition
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augsburg contemporary
eine Kooperation von
Claudia Weil Galerie und Zweigstelle Berlin
Bergstraße 11 | D-86199 Augsburg-Göggingen
www.augsburg-contemporary.de
cw@claudiaweil-galerie.de +49 (0) 171 / 3787487
info@zweigstelle-berlin.de +49 (0) 8251 / 871630
Öffnungszeiten: Freitag und Samstag von 14 - 18 Uhr

Zur Ausstellung: Stefan Annerel löst Motive, die er aus alltäglichen Bildern entlehnt: Werbefotografien,
Textilmuster - sogenannte image trouvé, in der er einen ungewollten Bezugspunkt hinter dem Bild findet, der
seine Faszination auslöst: das abstrakte Interesse eines (einmaligen) figurativen Fragments von Wirklichkeit. Der
Künstler bläst diese Fragmente auf eine solche Größe auf, dass ihre bereits angespannte Beziehung zur realen,
sichtbaren Welt (oder zu dem, was wir als solche wahrnehmen) noch prekärer wird: Seine Werke sind fragile
Fragmente einer gebrochenen Realität, mit der wir den Kontakt verloren haben. | Artist statement Isabelle
Dyckerhoff: “Wie viel wenig ist genug, damit ein Bild als Bild funktioniert? Die im Ergebnis so mühelos, einfach
und leicht erscheinenden Arbeiten sind oft am schwierigsten zu lösen. Komprimierte Setzungen, jeder Strich oder
Farbfleck muss sitzen, kann nicht korrigiert werden. Das kleine Format: für mich eine wunderbare Ausdrucksform
und Kontrast zu meinen großformatigen Arbeiten.“ | Stefan Eberstadt spürt in seiner Kunst dem
Formenrepertoire der Moderne nach und geht dabei einen eigenen Weg der Rückbesinnung auf die Moderne. Er
greift den geometrischen Formenschatz auf, der mit diesen Utopien verbunden ist und dessen Klarheit und
Reinheit, Rhythmen und Klänge eine Schönheit besitzen, die bei Eberstadt, wie er selbst es beschreibt, eine
›innere Zufriedenheit‹ bewirkt. Ganz der Tradition der historischen Avantgarden verhaftet, sind für seine Werke
aber auch die Überschreitung von Gattungsgrenzen, sowie die Verwirklichung seines bildnerischen Denkens in
den verschiedensten Medien charakteristisch. | Florian Ecker ist Bildhauer, doch seine Arbeitsweise ähnelt der
eines Wissenschaftlers, der sich mit seinen Arbeiten Stück für Stück seine eigene Welt baut und erklärt. In diesem
Selbstverständnis ist er nicht festgelegt auf ein Medium oder eine Form. Das Medium ist Mittel zum Ausdruck von
persönlichen Erfahrungen und Gedanken. Mit unbeirrter, unbedingter, spielerischer Neugier bewegt er sich dabei
im wissenschaftlichen Kontext. | Artist statement Ursula Oberhauser: „Im Zentrum meiner künstlerischen Praxis
steht die „minimale Transformation“. Aus gewöhnlichen plastischen Materialien wie z.B. Metallprofilen,
Styroporkisten, Pappe und HDF- bzw. Styrodurplatten entstehen durch minimale Interventionen reduzierte
dreidimensionale Objekte an der Wand und auf dem Boden. In einem prozesshaften und ergebnisoffenen
Vorgehen untersuche ich diese Materialien im Hinblick auf ein subjektiv wahrnehmbares ästhetisches Potential,
das ich durch präzise farbliche Setzungen und feine räumliche Bezüge herausarbeite. Charakteristisch für meine
Arbeiten ist zudem ihre oft geringe räumliche Ausdehnung ohne narrative, über das Werk hinaus reichende
Verweise. Mein Wunsch ist es, den „Reichtum des Wenigen“ und die „Magie des Gewöhnlichen“ sichtbar und
erfahrbar zu machen“.

Termin:

02.10.2020

Beginn:

14:00

Anfahrt Augsburg Contemporary, Bergstr. 11
Adresse:
Contemporary Augsburg
Bergstrasse 11
86199 Augsburg
Deutschland