Godani – Goecke – Fernando

Ein energiegeladener Abend mit drei völlig unterschiedlichen Choreografien auf der großen Bühne im martini-Park. Bei »Metamorphers« von Jacopo Godani stellt die 18-köpfige Kompanie ihr volles tänzerisches Können unter Beweis. Eine zeitgenössische Fortschreibung des ikonischen Balletts »Le Spectre de la Rose« wird mit der Kreation von Marco Goecke gezeigt. Bei Ballettdirektor Ricardo Fernandos eigener Choreografie »beyond« verweben sich rasante Gruppenszenen mit markanten Solo-Passagen zu einem faszinierenden Ganzen .

Metamorphers
Choreografie von Jacopo Godani, Musik von Béla Bartók

Jacopo Godani ist eine der prägenden Figuren des modernen Tanzes in Deutschland. Nach jahrelanger Tätigkeit als Solist in William Forsythes Ballett Frankfurt leitet er inzwischen dessen Nachfolgekompanie, die Dresden Frankfurt Dance Company. In »Metamorphers« lenkt er die Aufmerksamkeit auf das Zusammenspiel der Bewegung der Tänzer:innen mit der Musik. Im Wechsel verschiedenster tänzerischer Kombination vom Solo bis zum Sextett wird die musikalische Struktur Béla Bartóks Streichquartett Nr. 4 sichtbar gemacht.

Le Spectre de la Rose
Choreografie von Marco Goecke, Musik von Carl Maria von Weber

Eine junge Frau, träumt vom Geist einer Rose, deren expressiver Tanz in die Annalen der Ballettgeschichte eingehen wird. Bereits mit seiner Uraufführung 1911 avancierte »Le Spectre de la Rose« zu einem Klassiker, dessen Faszination bis heute nachwirkt. Marco Goecke, viele Jahre Hauschoreograf am Ballett Stuttgart und seit der Spielzeit 2019/20 Ballettdirektor in Hannover, nähert sich dem ikonischen Pas de deux in Form einer Erweiterung. Sechs zusätzliche »Geister« verdoppeln die Rose, vervielfältigen ihre Persönlichkeit sowie Ausdruckskraft – musikalisch geleitet von Carl Maria von Webers »Aufforderung zum Tanz« und »Beherrscher der Geister«.

beyond
Uraufführung, Choreografie von Ricardo Fernando

In der Uraufführung »beyond« begibt sich Ballettdirektor Ricardo Fernando auf die Reise in eine fantastische Welt, die jenseits unserer momentanen Realität und Gegenwart liegt. In einer unbestimmten Zukunft trifft die mögliche Zerstörung unserer Zivilisation auf die Urgewalten der Natur. Jenseits eindeutiger Antworten und klarer Entwicklungslinien entspinnt sich ein emotionaler Dialog der Möglichkeiten.

Termin:

29.01.2023

Beginn:

18:00

Anfahrt Staatstheater im martini-Park
Adresse:
Staatstheater im martini-Park
Provinostraße 52
86153 Ausgburg
Deutschland