Leben und Sterben lassen - Über die Abgründe der Wohlstandsgesellschaft

Im Rahmen der „Bayerische Eine Welt-Tage“ mit „Fair Handels Messe Bayern“

Die Wohlstandsgesellschaft hat ein peinliches Geheimnis: Sie lebt von uneingestandenen Voraussetzungen - und blendet die Folgen ihrer Lebensweise aus. Dass dies zuletzt zunehmend offenkundig geworden ist, hat in den reichen Industriegesellschaften zu politisch-ökonomischen Reaktionen geführt, die das Rad der Zeit zurückzudrehen wünschen. Eben diese neue Offensichtlichkeit eröffnet zugleich aber auch die Chance zu radikalen Veränderungen der globalen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

PROF. DR. STEPHAN LESSENICH, geb. 1965, ist Professor für Soziologie, von 2004 bis 2014 an der Universität Jena, seit Oktober 2014 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte an der Philipps-Universität Marburg. 1993 erfolgte seine Promotion an der Universität Bremen. Lessenichs Arbeitsgebiete sind die politische Soziologie sozialer Ungleichheit, vergleichende Makrosoziologie, Wohlfahrtsforschung, Kapitalismustheorie und Alterssoziologie. Er ist Mitglied mehrer wissenschaftlicher Beiräte sowie Autor und (Mit-)Herausgeber zahlreicher Publikationen.

Termin:

19.07.2019

Beginn:

18:30

Eintritt:

frei

Anfahrt Kongress am Park
Adresse:
Kongress am Park
Gögginger Straße 10
86159 Augsburg
Deutschland