Profi-Pokerspieler werden: Traumjob oder Albtraum?

Profi-Pokerspieler werden: Traumjob oder Albtraum?

Spielend reich werden – das hört sich vor allem für diejenigen verlockend an, die gerade ihren Abschluss hinter sich haben und nun auf dem Jobmarkt fündig werden müssen. Auch in ihrer Studienzeit haben manche schon mit Online Poker Erfahrungen gemacht, anstatt sich eine Werkstudentenstelle zu suchen. Mit einem Studium sind die ungewöhnlichen „Arbeitszeiten“ von Pokerturnieren nämlich bestens vereinbar. Doch wie sieht es nach dem Studium aus? Können Leute mit Poker online spielen wirklich gutes Geld verdienen? Oder ist das Ganze eher ein stressiges Verlustgeschäft? Dieser Artikel klärt auf.

Vorteil #1: Freiheit
Professionelle Pokerspieler haben zunächst einmal keinen Chef. Möglicherweise stellen sie einen Manager an, wenn ihre Karriere wirklich das nächste Level erreicht – doch grundlegend sind sie frei in ihrer Zeiteinteilung. In welches Turnier möchten sie starten, wann möchten sie ihre Skills bei Spielen ohne Geldeinsatz üben, wann investieren sie Zeit in Self-Promotion? All diese Fragen können sie nach Lust und Laune beantworten. Das einzige, was ihnen eine Vorgabe macht, ist der Kontostand. Strenge Arbeitszeiten von 9 bis 18 Uhr gelten für Pokerprofis allerdings nicht. In dieser flexiblen Selbstständigkeit erkennen viele einen großen Vorteil.

Vorteil #2: das Hobby zum Beruf
Mit dem Pokern fangen Spieler in der Regel hobbymäßig an. Sie spielen ihre erste Runde nicht mit der Absicht, Profi zu werden. Dann begeistert sie das Spiel aber so sehr, dass sie immer besser und ambitionierter darin werden. Poker-Profi zu werden ist damit der leichteste Weg für einen Spieler, das zu arbeiten, was er liebt. Wer dieses Privileg hat, wird an vielen Arbeitstagen leichter aus dem Bett kommen als diejenigen, die mit ihrem Job nichts anfangen können. Allerdings hat die Medaille zwei Seiten: Wenn aus einem Vergnügen plötzlich finanzielle Pflicht wird, verliert es oft etwas von seinem Reiz.

Vorteil #3: Luxus-Lifestyle
Genau genommen ist nur die Aussicht darauf einer der Vorteile des Poker-Profi-Daseins. Denn längst nicht bei jedem Pokerspieler liegt irgendwann die Million auf dem Konto. Angesichts der haushohen Gewinne, die allerdings immer wieder bei Turnieren erzielt werden, ist die Hoffnung bei den angehenden Profis groß – und wer strategisch klug mit seinen Gewinnen umgeht, kann sich tatsächlich irgendwann einen hohen Lebensstandard leisten.

Nachteil #1: Geldsorgen
Wer allerdings sein Geld im wahrsten Wortsinn verzockt, wird auf lange Sicht nicht mit dem Poker glücklich. Manche Spieler müssen jedes Mal ihr gesamtes Vermögen zusammenkratzen, um die hohen Einstiegsprämien für ein Turnier entrichten zu können. Auch kann es ernüchternd sein, wenn immer wieder das hohe Preisgeld an den Gegner geht. Poker-Profi sollte deshalb nur werden, wer einen langen Atem und ein Händchen für Geld hat.

Nachteil #2: rechnerisches Geschick
Poker ist ein Glücksspiel, doch wer am Ball bleibt und mitdenkt, kann oft den Ausgang erahnen. Echte Profis dürfen deshalb mit Mathematik nicht auf Kriegsfuß stehen – denn diese ist durchaus wichtig, um sich in einem schnellen Spiel über Wasser halten zu können. Wer keine Bilanz aus den eigenen Manövern sowie denen der Gegner ziehen kann, wird am Tisch nicht weit kommen.

Fazit: Der Job als Poker-Profi beschert viel Freiheit und mit etwas Glück ein gutes Leben. Um es weit zu bringen, ist aber vor allem ein langer Atem nötig.

(pm / pit)

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