Rolex-Uhren als Wertanlage

Rolex – Luxusuhren als Wertanlage

Rolex-Uhren sind unerreicht und rund um den Erdball ein Inbegriff von Luxus. Eine rigorose Firmenstrategie, die ausschließlich auf Qualität und ein Design mit hohem Wiedererkennungswert setzt, hievte die Marke an die Spitze der Uhrenbranche. Periodische Neuerscheinungen werden in der Regel mit aufsehenerregenden Innovationen verbunden und mithilfe von Superstars in Sport, Film, Wissenschaft und Politik vermarktet.

Ergebnis dieses erfolgreichen Geschäftsgebarens ist die bis heute unerreichte Reputation innerhalb und außerhalb der Branche. Rolex-Armbanduhren sind die teuersten der Welt, viele Modelle eignen sich vorzüglich als Wertanlage, nicht nur in Krisenzeiten!

Geschichte der Manufaktur Rolex

Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Zeitmesser in Form von Taschenuhren modern. Armbanduhren wurden eher als unmännlich, fragil und empfindlich gegenüber Staub und Feuchtigkeit angesehen. Hans Wilsdorf (1981-1960), ein Kaufmann aus dem fränkischen Kulmbach, der für ein führendes Unternehmen im Import- und Exportgeschäft tätig war, wollte das nicht einsehen. Er war der festen Überzeugung, dass sich zukünftig Armbanduhren durchsetzen würden – und er sollte Recht behalten.

Er gründete 1919 in Genf die Montres Rolex S.A. und machte sich beharrlich daran, ein komplett dichtes Uhrengehäuse auf den Markt zu bringen. Das gelang ihm 1926 mit dem hermetisch abgeriegelten Oyster-Gehäuse, das gleich einer Auster fest verschlossen war, sodass weder Wasser noch Schmutzpartikel ins Innere des Gehäuses eindringen konnten. Des Rätsels Lösung war ein fest verschraubter Unterboden und eine verschraubte, versenkbare Krone.

Bis heute gelten Rolex-Uhren mit dem Zusatz Oyster als besonders robust und wasserdicht.

Streben nach Perfektion

Neben der ersten wasserdichten Armbanduhr zeigte sich Rolex verantwortlich für das erste automatische Uhrwerk. So wurde 1931 aus der Oyster die Oyster Perpetual. Zukünftig waren Rolex-Uhren an Rekorden im Tiefseetauchen, im Motorsport, in der Fliegerei und im Bergsteigen beteiligt.

Das alles sind Disziplinen, bei denen Höchstleistungen an Mensch und Material gestellt werden und welche die Produkte aus der Genfer Uhrenmanufaktur problemlos meisterten. Diese Erfolge vermarktete Rolex werbewirksam, was wesentlich zu dem heutigen Ruf der Weltmarke beitrug.

Modelle mit außerordentlicher Wertsteigerung

Die ausgeprägten Qualitätsmerkmale in Verbindung mit einer exzellenten Reputation sind heute die Basis, auf der es Rolex-Uhren immer wieder schaffen, neue Preisrekorde aufzustellen. Als langfristiges Investment besitzen Luxusuhren allerdings noch eine kurze Historie. Dieses Phänomen trat erst mit der Weltfinanzkrise von 2008 und der damit verbundenen Niedrigzinsphase in Erscheinung.

Dabei ist es die enorme Wertbeständigkeit, welche Rolex-Uhren in Krisenzeiten als gefragtes Anlageobjekt sowohl bei Einsteigern als auch bei Investmentprofis auszeichnen. Sie wird durch die makellose Geschichte der Manufaktur sowie dem großen Bekanntheitsgrad begründet. Besonders happige Preissprünge sind bei einem Modellwechsel zu verzeichnen. Einige Exemplare stehen dabei in vorderster Linie:

GMT-Master I+II – Rolex Batman & Pepsi

Die GMT-Master, die sich vor allem durch Exemplare mit blau-roter Lünette (Pepsi) oder schwarz-blauer Lünette (Batman) auszeichnet, entwickelte sich in den letzten Jahren rasant. Modelle der ausgelaufenen GMT-Master-I-Reihe sind, wenn überhaupt, nur noch zu Sammlerpreisen erhältlich.

Die GMT-Master-II wurde 2018 bzw. 2019 lanciert für eine Preisempfehlung von 8.800 Euro. Die “neue” Batman kostet heute um die 17.000 Euro, für die Pepsi werden u. a. auf https://www.chrono24.de/rolex/pepsi--imod2757.htm durchschnittlich 21.000 Euro veranschlagt.

Rolex Cosmograph Daytona

Für die Cosmograph Daytona lag die Nachfrage innerhalb und außerhalb der Rolex-Gemeinde seit jeher auf überaus hohem Niveau. Mit der 2016 eingeführten Keramiklünette stieg das Interesse noch einmal, derzeit erhält der Interessent nicht einmal einen Platz auf der Warteliste.

Entsprechend hoch ist der Kaufpreis auf dem Gebrauchtmarkt anzusetzen, der den Neupreis von 12.250 Euro um ein Mehrfaches übertrifft. Diese Nachricht dürfte Besitzer einer Daytona in Champagnerlaune versetzen. Für Suchende ist das eher eine traurige Realität.

Rolex Submariner

Im September 2020 wurde die neue Reihe vorgestellt. Über Nacht sprang der Preis der alten Modelle von 9.500 Euro auf 11.000 Euro. Noch eindrucksvoller ist der Preisanstieg der Submariner Date mit grüner Lünette (Hulk). Sie trat 2010 mit einem Listenpreis von 8.750 Euro auf den Markt. Nach der Einstellung ihrer Produktion im Herbst 2020 ist sie derzeit etwa 18.000 Euro wert.

Bild: Die Rolex-Pepsi gehört zu den Uhren mit der größten Wertsteigerung! (Foto von Antony Trivet von Pexels)

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