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Europäisches Gipfeltreffen der Alten Musik im Hohen Dom zu Augsburg
Mit Heinrich Ignaz Franz Bibers „Missa Salisburgensis à 53 voci“ gelangt im Herbst 2026 eines der monumentalsten Werke der Barockzeit in einer außergewöhnlichen Besetzung erstmals in Augsburg zur Aufführung. Aufgrund der für Alte Musik opulenten Besetzung – zwei Doppelchöre sowie über 30 solistische Instrumentalisten und zwei Orgeln – ist dieses Werk nur sehr selten zu hören, obgleich es eine außergewöhnlich immersive Klangsprache hat. Nun finden sich drei Klangkörper mit jeweils besonderer Expertise auf Ihrem Fachgebiet zusammen, um mit diesem musikalischen Großprojekt auf Tour zu gehen. Konzertstationen sind in München, Hamburg, Dresden und eben Augsburg.
Eine Besetzung von europäischem Rang:
Die Augsburger Domsingknaben zählen zu den wenigen deutschen Knabenchören, die durch ihre Qualität und Größe in der Lage sind, anspruchsvolle Werke in 16-stimmiger Doppelchörigkeit aufzuführen. Als Ensemble mit ausgewiesener Expertise in historischer Aufführungspraxis sangen sie bereits vor Päpsten, Bundespräsidenten und Bundeskanzlern und wurden 2024 in das Immaterielle Kulturerbe Bayerns aufgenommen.
Das Bayerische Staatsorchester, das 2025 bereits zum elften Mal in Folge und insgesamt zum dreizehnten Mal von der Fachzeitschrift Opernwelt zum „Orchester des Jahres“ gewählt wurde, verfügt mit seinem neu gegründeten Barockensemble nun über einen eigenen Originalklangkörper für historische Aufführungspraxis. Zukünftig werden Opern aus Renaissance und Barock, wie Händels „Alcina“ (Juli 2026), auf historischen Instrumenten aufgeführt.
Die Formation wird ergänzt durch Les Cornets Noirs aus Basel, Preisträger des „concours musica antiqua“ beim Festival van Vlaanderen Brugge. Unter der Leitung der beiden herausragenden Zinkenisten Frithjof Smith und Gebhard David bringen sie ihre internationale Erfahrung und stilistische Souveränität in der Alten Musik in die Besetzung ein.
Ein Ereignis für die Sinne:
„Die Missa Salisburgensis ist ein klingendes Monument des europäischen Hochbarock – von
fast überirdischer räumlicher Wirkung“, sagt Domkapellmeister Stefan Steinemann. „Dass wir dieses Werk mit Ensembles dieser Qualität aufführen, ist ein Privileg – und zugleich ein Bekenntnis zur lebendigen Tradition der Musica Sacra.“
„Diese Konstellation ist in Europa einzigartig“, betont Leonhard Fitz, kaufmännischer
Geschäftsführer der Domsingknaben. „Die Zusammenarbeit dieser dreiKlangkörper ermöglicht eine historisch informierte Aufführungspraxis auf höchstem Niveau – an Orten, die in Akustik und Prestige für dieses Repertoire ideal sind.“
Tourneedaten Herbst 2026
• 25. Oktober 2026 – Herkulessaal München
• 30. Oktober 2026 – Hoher Dom zu Augsburg
• 2. November 2026 – Elbphilharmonie Hamburg
• 3. November 2026 – Kreuzkirche Dresden
Besetzung:
• Augsburger Domsingknaben (16-stimmig in zwei Doppelchören)
• Barockensemble des Bayerischen Staatsorchesters
• Les Cornets Noirs
Der Vorverkauf startet am 26. November 2025. Tickets gibt es an allen Reservix-VVK-Stellen, online unter domsingknaben.com/tickets, telefonisch unter 0821 51 00 88 sowie im Sekretariat der Domsingknaben (Ottmarsgäßchen 8).
Foto ADSK tutti © Augsburger Domsingknaben_Tatjana Voigt
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Dom
Dom Unserer Lieben Frau
Kornhausgasse 3
86152 Augsburg
Deutschland
Die Basilika St. Ulrich am Ende der Maxstraße ist höher, aber der Dom ist definitiv bunter. Die Ursprünge werden auf das achte Jahrhundert datiert, im Westen sieht man den alten ottonischen Bau (995-1065) mit unverputztem Mauerwerk und zwei Türmen, im Osten schließt der mächtige, weiß verputzte gotische Chor (1356-1431) mit bedeutenden Figurenportalen an. Also ein ziemlicher Mischmasch an Bau- und Einrichtungsstilen, dazu kommt die Krypta und nicht zuletzt ein malerischer Vorplatz mit Ausgrabungsstätte. Der Dom ist 113 Meter lang, 40 Meter breit, seine Türme sind 62 Meter hoch.






