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40 Jahre Neue Schwäbische Sinfonie
Sonntag, 27. September 2026, 17.00 Uhr
Zedernsaal Schloss Kirchheim/Schwaben
W.A. Mozart: Sinfonia concertante für vier Bläser KV 297b
P.I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-moll op.64
Solisten:
Ingrid Kun, Oboe,
Markus Riedl, Klarinette
Urban Weigel, Horn
Wolfgang Fritzen, Fagott
Dirigent:
Gerhard Fackler
Aus Briefen an seinen Vater Leopold wissen wir, dass W.A. Mozart während seines zweiten Parisaufenthaltes 1778 für ein dort ebenfalls anwesendes Quartett von vier ausgezeichneten Bläsersolisten eine Sinfonia concertante für Flöte, Oboe, Horn, Fagott und Orchester komponiert hat. Zu einer Aufführung kam es leider nicht, was Mozart sehr bedauerte: „Wo sind allzeit so vier Leute beeinander?“
Mozarts Autograph ging verloren, das Werk ist verschollen. Im 19. Jahrhundert tauchte dann die Abschrift einer Sinfonia concertante in Es-Dur für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Orchester auf, die trotz der veränderten Besetzung, die Flöte wurde durch die Klarinette ersetzt, mit der verschollen geglaubten Sinfonia concertante in Verbindung gebracht wurde. Das Werk galt lange als echt, jedoch werden seit etwa 25 Jahren Zweifel angemeldet, ob das Werk tatsächlich von W.A. Mozart stammt. Obwohl die Urheberschaft bis heute umstritten ist, erfreut sich die Sinfonia concertante nach wie vor großer Beliebtheit bei Musikern und beim Publikum.
Peter Iljitsch Tschaikowkys 5. Sinfonie, die innerhalb weniger Wochen auf seinem Landgut entstand, wurde 1888 in Petersburg unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt. Sie entstand in einer Zeit, in der sich die gesellschaftlichen Widersprüche in Russland immer mehr verschärften. Wie auch in seiner 4. Sinfonie wird die Überwindung des Schicksals thematisiert, der Kampf gegen die Widersprüche, mit denen sich der Mensch auf dem Weg zu seinem Glück auseinanderzusetzen hat. Die vier Sätze durchzieht ein gemeinsames Leitthema, das „Schicksalsmotiv“, weshalb die Sinfonie auch unter dem Beinamen „Schicksalssinfonie“ bekannt ist.
Ein Trauermarsch im 1. Satz, das berühmte Hornsolo im 2. Satz, eine schwärmerische Hymne auf das Glück, und ein lyrischer Walzer im 3. Satz führen schließlich zum 4. Satz, der mit triumphalen Klängen endet: Der Mensch hat das tragische Schicksal bezwungen.
Eintrittspreise:27 €, erm. 10 € (Schüler, Studenten, Auszubildende)
Freie Platzwahl.
Die Platzzahl ist begrenzt-bitte nutzen Sie die Möglichkeiten des Vorverkaufs
Kartenvorverkauf:
Hermann Bainger, Tel. 08266-716
Mindelheimer Zeitung, Tel. 08261-99130
karten@neue-schwaebische-sinfonie.de
Abendkasse 1 Std. vor Konzertbeginn
Weitere Informationen und Hinweise auf unsere nächsten Konzerte:
www.neue-schwaebische-sinfonie.de
Eintrittspreise:
27 €, erm. 10 € (Schüler, Studenten, Auszubildende)
Freie Platzwahl.
Die Platzzahl ist begrenzt-bitte nutzen Sie die Möglichkeiten des Vorverkaufs
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Hermann Bainger, Tel. 08266-716
Mindelheimer Zeitung, Tel. 08261-99130
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