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Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk
Im Rahmen der Jüdischen Kulturwoche Augsburg Schwaben*26
Punk – kaum eine Pop-Subkultur steht so sehr für Selbstermächtigung und das subversive Spiel mit Identitätskonstruktionen. Punk wurde seit seinen Anfängen Mitte der 1970er Jahre stark von jüdischen Protagonist*innen geprägt. Auch heute bietet seine dissidente Ästhetik Jüdinnen und Juden eine attraktive Plattform, um sich den Zumutungen der Mehrheitsgesellschaft zu widersetzen. Trotzdem ist Punk leider keineswegs immun gegen jene Formen des Antisemitismus, die auch in anderen popkulturellen und politisch linken Szenen grassieren.
Der aktuelle Sammelband „Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk“ (Verbrecher Verlag 2026) beleuchtet das Spannungsfeld von Punk, Jüdischkeit und Antisemitismus aus (auto-)biografischen, sozialwissenschaftlichen und aktivistischen Perspektiven.
Die Sozialwissenschaftler*innen, Publizist*innen und Punks Tina Sanders und Monty Ott sind mit Beiträgen in dem Band vertreten und stellen im Gespräch mit Georg Tiroch (Artists Against Antisemitism Augsburg) ihre Zugänge vor.
Ort
Provino Club
Provinostraße 35, 86153 Augsburg
Eintritt frei
Keine Anmeldung erforderlich
locations
Provino Club
Provino Club
Provinostraße 35
86153 Augsburg
Deutschland
Der Provino Club war von 1998 bis 2006 eine kleine, aber feine Konzertlocation, die mit viel Engagement von verschiedenen Betreibern geführt wurde, u.a. spielten hier Killerpilze, Nova International, Anajo, Robocop Kraus und Egotronic. Mit dem Ende der Gaststätte "Turamichele", in deren Pilstsube der Club untergebracht ist, endete auch der Konzertbetrieb. Im Jahr 2014 entdeckten die Macher der Galerie "Die Metzgerei" den Ort, der seit April 2015 wieder für Veranstaltungen und Partys genützt werden kann, der idyllische Biergarten soll ab Mai in den Sommermonaten Freitag und Samstag öffnen.






