St. Martin

Der Stadtteil Oberhausen wuchs im Rahmen der industriellen Revolution in den 1920er Jahren weiter nach Norden. Damit wuchs auch die Pfarre St. Peter und Paul und machte den Bau einer zusätzlichen Kirche nötig. Am 21. Mai 1933 erhielt die Expositur St. Martin eine hölzerne Notkirche. Die Grundsteinlegung für die heutige Kirche nach Plänen des Augsburger Architekten Fritz Kempf erfolgte am 17. September 1933, die Weihe durch Bischof Joseph Kumpfmüller erfolgte bereits am 15. Juli 1934. Bereits am 18. Mai 1938 wurde die Gemeinde zur Stadtpfarrei erhoben.

Von 1962 bis 1964 wurde die weiß verputzte Kirche mit zwei Seitenschiffen sowie der Josefs- und der Taufkapelle ausgebaut und erhielt zwei Seiteneingängen. Ihre Baumaße erreichen damit eine Länge von 48 Metern bei einer Breite von 29 Metern. Die beiden ostseitigen Türme wurden um sechs Meter auf vierzig Meter erhöht, dazu erhielt der Nordturm zwei neuen Glocken von Karl Czudnochowsky. Weiter erfolgte die Innenausmalung sowie der Einbau bleiverglaster Fenster. In den Jahren 1992 und 1993 erfolgte eine weitere Neugestaltung des Altarraums mit einer Innenrenovierung des Kirchenschiffes und der Josefskapelle, verbunden mit der Erneuerung der Heizungsanlage. Im Jahr 2008 wurde das seitliche Nordportal geschlossen und der Raum der Versöhnung eingeweiht.

Die Gemeinde verlor durch den Veränderung der Bevölkerung einen Großteil ihrer Mitglieder, von den 1960er Jahren mit über 6600 Mitgliedern auf 2200 im Jahr 2015. Sie ist seit 2012 Teil der Pfarreiengemeinschaft St. Joseph, St. Konrad, St. Martin und St. Peter und Paul.

Adresse

St. Martin
Zirbelstraße 21.
86154 Augsburg
Deutschland

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