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Ein Hauch von Berlinale
Am Mittwoch präsentierte Wirtschaftsreferentin Eva Weber eine Studie über Augsburg als "Hotspot der Kreativ- und Kulturwirtschaft" – nur wenige Tage vorher kam ein weiterer Beweis aus Berlin, zumindest wenn man Gersthofen mit einbezieht.
Beim Kurzfilmwettbewerb "99Firefilms Awards", der bereits zum achten Mal im Rahmen der Berlinale vergeben wurde, holte der Beitrag der Gersthofer "Corneliusfilms" den Publikumspreis – und zwar mit deutlichem Abstand vor Platz zwei. Das Besondere an dem Award: Die Teilnehmer bekommen 99 Stunden Zeit, um einen 99-sekündigen Kurzfilm zu produzieren, von der ersten Idee bis zur kompletten Produktion.
Für die Filmemacher bedeutete das: Am 28. Januar um zehn Uhr kam die Mail mit dem diesjährigen Thema "Hauptsache ihr habt Spaß!", am 01. Februar um ein Uhr mittags musste der fertige Streifen hochgeladen sein. Gute zwei Wochen später, am 18.02., fand die Preisverleihung statt. Eine prominente Jury, darunter Schauspieler Kai Wiesinger und Drehbuchautorin Anika Decker, kürte die Gewinner.
Der Augsburger Beitrag "Der Hauch des Todes" ist für Einheimische auch als solcher zu erkennen, Stichwort Döner. In dem Streifen von Marcel Cornelius und Philipp Schuler mit Musik von Markus Görthofer geht es um einen sehr tollpatschigen Vampir... Mehr sei nicht verraten, bitte beißen Sie hier.
Marcel Cornelius sorgte zum ersten Mal für Aufsehen, nicht nur in der Heimat, durch seinen 70-minütigen Fanfilm "Indiana Jones und der Speer des Schicksal", an dem er knapp fünf Jahre gearbeitet hatte. Mittlerweile zählt der 29-Jährige Unternehmen wie BMW, Harley-Davidson und Dehner zu seinen Kunden. Der Jurypreis beim "99Firefilms Award" 2016 ging an den Konstanzer Beitrag "Die Entscheidung".
Wir gratulieren! (flo)
Im Bild v.l.: Marcel Cornelius & Philipp Schuler (Foto: Corneliusfilms)






