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Geschichte

17.07. Ehemalige Synagoge Kriegshaber: Oma und Bella

Die Geschichte von zwei Holocaust-Überlebenden und die Entscheidung, nach dem Krieg trotzdem weiter in Deutschland zu leben

Ein Dokumentarfilm von der Drehbuchautorin und Produzentin der Serie „Unorthodox“, Begleitprogramm zur Ausstellung »Jiddisch. Jüdisch. Taitsch.«

Regina Karolinski und Bella Katz haben eine besondere Wohngemeinschaft in Berlin-Charlottenburg: Die beiden in Vilnius und Katowice geborenen jüdischen Frauen haben den Holocaust überlebt, sich in der Nachkriegszeit ein neues Leben in Deutschland aufgebaut, ihre Männer verloren und dann eine gemeinsame Leidenschaft entdeckt – das Kochen. In ihrer Charlottenburger Wohnung bleibt die jiddische Küche lebendig – Hühnersuppe, Roter Borschtsch oder Hagelzuckerkekse.

Reginas Enkelin, die Filmemacherin Alexa Karolinski, begleitet die Freundinnen durch ihren Alltag, beobachtet sie bei ihren täglichen Routinen, lauscht ihren Gesprächen – auf Deutsch mit jiddischen Einsprengseln – über Identität, Zusammenhalt und Heimat. Essen, so wird deutlich, bedeutet Erinnern, Liebe und Gegenwart.

Zum Film werden kleine Köstlichkeiten aus der osteuropäisch-jüdischen Küche serviert.

Termin: Mi. 17.07.2025, 19:00 Uhr
Location: Ehemalige Synagoge Kriegshaber, Ulmer Str. 228

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