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„NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“
▪ Über 50 Denkmäler, Anlagen und besondere Orte für Besucherinnen und Besucher geöffnet
Alle Veranstaltungen kostenfrei
▪ Programmhefte ab 10. August kostenfrei in der Bürgerinfo erhältlich
▪ Informationen auf augsburg.de/tag-des-offenen-denkmalshttps://augsburg.de/tag-des-offenen-denkmals
Auch 2026 beteiligt sich die Stadt Augsburg wieder am Tag des offenen Denkmals (TDOD), der größten Kulturveranstaltung Deutschlands. Am Sonntag, 13. September sind dank zahlreicher Engagierter unter dem bundesweiten Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ über 50 Denkmäler, historische Anlagen und besondere Orte für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Ab Montag, 10. August ist das Programmheft zum TDOD in Augsburg in der Bürgerinformation am Rathausplatz kostenfrei erhältlich oder auf augsburg.de/tag-des-offenen-denkmals verfügbar. Alle Veranstaltungen am Tag des offenen Denkmals sind kostenfrei.
Augsburg bietet mehrere Themenschwerpunkte
Das Programm greift das Motto auf und zeigt, wie eng Denkmäler mit den Infrastrukturen einer Stadt verbunden sind. Besonders deutlich wird dies beim Augsburger Wassermanagement-System, das seit Jahrhunderten die Entwicklung der Stadt prägt. Besucherinnen und Besucher können unter anderem das Historische Wasserwerk am Hochablass, die Wassertürme am Roten Tor, den Unteren St.-Jakobs-Wasserturm, die Pulvermühlschleuse sowie das Kraftwerk an der Singold besichtigen und bei Führungen die Bedeutung dieser technischen Netzwerke kennenlernen.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Verkehrs- und Wirtschaftsnetzwerke Augsburgs. Diese werden unter anderem im Bahnpark Augsburg, in der Straßenbahnwagenhalle Lechhausen, im ehemaligen städtischen Gaswerk, im Glaspalast, in der ehemaligen Schüleschen Kattunfabrik sowie in der Alten Schmiede erlebbar. Sie alle stehen beispielhaft für die Entwicklung der Stadt als bedeutender Industrie-, Handels- und Technologiestandort.
Auch die historischen und gesellschaftlichen Netzwerke Augsburgs werden sichtbar. Zu den teilnehmenden Sakralbauten zählen beispielsweise St. Anna, der Dom, St. Ulrich und Afra sowie die ehemalige Synagoge Kriegshaber. Sie stehen für die religiösen, kulturellen und sozialen Verbindungen, die das Stadtleben über Jahrhunderte geprägt haben.
Zahlreiche repräsentative Gebäude und Bürgerhäuser öffnen ebenfalls ihre Türen. Dazu gehören unter anderem die Fuggerei, die Fuggerhäuser, das Schaezlerpalais, die ehemalige Fürstbischöfliche Residenz sowie das Maximilianmuseum im Hainhoferhaus. Sie erzählen von den Netzwerken des Handels, der Politik und des bürgerschaftlichen Engagements, die Augsburg zu einer bedeutenden europäischen Stadt machten. Darüber hinaus stehen die historischen Verbindungen innerhalb der Stadtbefestigung im Fokus. Das Zeughaus, das Jakobertor, der Fünfgratturm, der Wertachbrucker Tor-Turm sowie die Oblatterwallanlage verdeutlichen, wie Verteidigung, Wasserbau und Stadtentwicklung miteinander verknüpft waren.
Nicht zuletzt lädt das Programm auch dazu ein, sich mit den Netzwerken der Erinnerung auseinanderzusetzen. Die Halle 116, die ehemaligen Offizierskasinos der Sheridan- und Somme-Kaserne, der Lern- und Gedenkort Westfriedhof sowie der Erinnerungsweg „Le Walk“ ermöglichen Einblicke in wichtige Kapitel der jüngeren Stadtgeschichte. Ergänzt wird das Programm durch Angebote zur römischen Vergangenheit Augsburgs, etwa im „Römerlager“ des Zeughauses und im Zentraldepot der Stadtarchäologie.






