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13.000 fahren ab...
Mit einer leicht angestaubten, aber durchaus unterhaltsamen "Mutter Courage" des Berliner Ensembles ist am Dienstag, 10.02., dem Geburtstag des Namenspatrons, das Augsburger Brechtfestival 2015 zu Ende gegangen. Bereits einen Tag später ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz. Zwar wurde mit 13.000 Besuchern die Rekordzahl des letzten Jahres (14.000) nicht ganz erreicht, aber das lag vermutlich am Fehlen von ganz großen Namen wie Nina Hagen oder Patti Smith.
"Über den enormen Zuspruch, den Programm und Konzept des Brechtfestivals erfahren haben, freue ich mich sehr und bedanke mich ganz herzlich bei allen Künstlerinnen und Künstlern, bei der Stadt Augsburg, dem Stadttheater Augsburg, bei der freien Szene sowie bei allen Kooperationspartnern, Medienpartnern, Sponsoren und Organisatoren!", so Festivalleiter Joachim Lang in einer Pressemitteilung, die schon verdächtig nach Abschied klingt. In einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" kurz vor Festivalbeginn hatte Lang zum Angebot der Stadt, seinen Vertrag um ein Jahr zu verlängern, gesagt: "Ob ich es annehme, überlege ich mir." (flo)
Das Bild zeigt das Augsburger SPD-Landtagsmitglied Linus Förster bei der Bluespots-Aktion "Reise ins Exil" (Foto: Diana Deniz)






