ArtClub - Kunst Sound Diskurs

Der ArtClub: Clubkultur im Kunstkontext

- DJs, Kuratoren, Clubs und Kunstsammlungen vernetzt in einem neuen Live-Kulturformat vom 8. bis 10. Juli
- Initiiert von der a3Kultur-Redaktion in Kooperation mit den Kunstsammlungen & Museen
- Ziel: Kulturelle Vernetzung in der Stadt
- Kunstschaffende entwickeln Konzepte für Clubs, Bars und Museen in Augsburg
- 4 Locations: H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast, Hallo Werner, Ballonfabrik, PowWow

Mit dem ArtClub präsentiert sich vom 8. bis 10. Juli ein neues Format der Live-Kultur in Augsburg: Clubs werden Kunstausstellungen, der Museumsbesuch erhält Clubcharakter. Mit dabei sind Clubs, wie die Ballonfabrik, das „Hallo Werner“ und das „PowWow“, aber auch das H2-Zentrum für Gegenwartskunst. Das Kulturvernetzungsprojekt, initiiert und entwickelt von der a3 Kultur-Redaktion entsteht in Kooperation mit den Kunstsammlungen und Museen Augsburg.

Gedanke der kulturellen Vernetzung in der Stadt

Ausgangspunkt des Augsburger ArtClubs ist der Gedanke stärkerer kultureller Vernetzung in der Stadt: Die Clubs stellen die Infrastruktur, Kuratorinnen und Kuratoren stellen für jeweils eine Location temporäre Kunstausstellungen zusammen und DJs sorgen für den performativen Sound. Das Ziel: Alle Locations werden als Kulturorte sichtbar und ihre Infrastruktur wird genutzt, um die Arbeit der Kunstschaffenden sichtbar zu machen. Ergänzend zu den von den Gästen in Zeitslots von einer Stunde buchbaren Programmen sind Diskussionsrunden geplant. Die Clubs sind zudem mit profilierten DJ-Acts auch ins Museum eingeladen: Das H2 – Zentrum für Gegenwartskunst wird mit seiner internationalen Ausstellung „Blue Planet“ am Freitag und Samstag ebenfalls Teil des ArtClubs. Auch eine finale Diskussionsrunde zum Thema „Clubkultur im Kunstkontext“ wird dort am Samstag um 18 Uhr stattfinden. Kulturreferent Jürgen K. Enninger: „Club und Museum als kulturelles Miteinander auf Augenhöhe, das spannende Begegnungen und Interaktionen für alle verspricht, die diese Einladung annehmen. Wir freuen uns auf viele Teilnehmende, die sich von neuen Begegnungen überraschen und inspirieren lassen.“

Die Kulturschaffenden und ihre Räume

Mit von der Partie im ArtClub sind das Kuratorenteam Christ Mukenge, Lydia Schellhammer und Gabriella Torres-Ferrer in der Ballonfabrik. Im Hallo Werner gibt es die „Contemporalley“ unter Kurator Sebastian Lübeck mit Arbeiten von Ulu Braun, Sebastian Giussani und Roland Rauschmeier zu sehen. Im H2 hört man die unterschiedlichen musikalischen Kreationen der DJs Jürgen Branz, The Black Elephant Band, Ivo Mannheim, Mina Minzki, David Kochs und The Rüpedelics. Das ursprüngliche für das PowWow gewonnene Kuratorenteam von augsburg contemporary konnten nach der vierten Corona-bedingten ArtClub Verschiebung in Folge aus Termingründen leider nicht mehr teilnehmen. Alternativ wird die Bar als Open Space, Info- und Kommunikationszentrale, sowie für den ArtClub-Shop genutzt.

Einige Stimmen von Beteiligten

Jürgen Kannler, Chefredakteur des A3Kultur und Initiator des ArtClub: „Auch wenn das Konzept der Vernetzung in der Kulturszene in diesen Zeiten der Pandemie eine besondere Bedeutung erfährt, ist es auch eine Option für Post-Corona.“

Dr. Thomas Elsen, Leiter des H2-Zentrum für Gegenwartskunst: "Dieser Transfer kultureller Kernbereiche - 'klassische' Museen und jüngere Clubszene - ist inspirierend. Eine frische Idee, die es auf jeden Fall zu experimentieren lohnt".

DJ Ivo Mannheim: "Beim ArtClub fasziniert mich besonders die Schnittmenge zwischen bildender Kunst und meiner Kunst als DJ. In meiner Musik im H2 möchte ich mich – passend zu den ausgestellten Bildern – auf das Thema Umwelt einlassen, sie durch Naturgeräusche aufgreifen und ein musikalisches Statement setzen.“

DJ Mina Minzki: „Der ArtClub gibt Augsburger DJs nach der langen Corona-Durststrecke endlich wieder eine Plattform. Vor allem die Location – das H2 – ist zum Musik machen etwas ganz Besonderes. Durch den ArtClub habe ich die Möglichkeit, Kunst im Museum nicht nur zu betrachten, sondern mit meiner Musik mit der ausgestellten Kunst zu interagieren, eine Performance daraus zu machen und ein Teil der Ausstellung zu werden.“

Nils Corßen von „Hallo Werner“: „Unser Plan für die Zukunft war sowieso im Hallo Werner auch öfter Ausstellungen zu machen. Da kam der Art Club als erster Test natürlich sehr gelegen.“

Fabian Linder von der Ballonfabrik: „Der ArtClub bringt die Kunst dorthin, wo die Musik ist und die Musik dorthin, wo die Kunst ist.“

Das Programm im einzelnen bekommt ihr unter https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/der-artclub-clubkultur-im-kunstkontext

Der Eintritt beträgt zwischen 10 und 20 Euro, er kann von den Besuchenden aber selbst festgelegt werden. Auch für mittellose Interessierte gibt es die Option die Projekte ohne Eintrittspreis zu besuchen.

Foto: DJane Mina Minzki

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