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Die Schätzung der 28.000
"Das Friedensfest ist in der Mitte der Stadtgesellschaft angekommen", so Kulturreferent Peter Grab. Und meint damit eigentlich das knapp dreiwöchige Rahmenprogramm zum Friedensfest, das am 8. August nach über 50 Veranstaltungen zu Ende gegangen ist. Laut Angaben der Stadt Augsburg besuchten "geschätzte 28.000 Menschen" die Konzerte, Ausstellungen, Theatereinlagen, Vorträge und Diskussionen sowie das Kinderfriedensfest. Das Motto 2013 lautete "Protest".
Highlight war auch dieses Jahr wieder das zweitägige Festival der Kulturen mit Stars wie Ebo Taylor und dem Boban I Marko Markovic Orkestar im Annahof. Dort ging am zweiten Abend in der Hochsommerhitze sogar das Bier aus, während die Illumination des Hollbaus eher an einen riesigen Adventskalender erinnerte. Nichtsdestoweniger hat sich der Veranstaltungsort zwischen Anna- und Fuggerstraße mehr als bewährt.
Projektleiter Timo Köster: "Es war ein friedliches und kreatives Protest-Fest, das die Menschen zusammengebracht und zum Dialog angeregt hat." Zu verdanken sei die Breitenwirkung den über 50 Partnern, u.a. den Religionsgemeinschaften, der Uni, dem Theater oder dem Grandhotel, sowie natürlich den Sponsoren, allen voran die Stadtsparkasse. Köster selbst wird am 1. Oktober seine neue Stelle als Geschäftsführer der Zukunftsakademie Nordrhein-Westfalen in Bochum antreten. "Die enge Verbindung zur Friedensstadt Augsburg wird Timo Köster auch im 'hohen Norden' beibehalten, das hat er mir versichert", so Peter Grab. (flo)
Das Bild zeigt v.l. das Festivalteam Girisha Fernando, Mona Rother und Timo Köster (Foto: Stadt Augsburg).






