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Grenzenlos-Festival: Starker Partner gesucht

Ungewisse Zukunft trotz positiver Bilanz: Das Grenzenlos hat zum ersten Mal schwarze Zahlen geschrieben, doch wie und ob es weitergeht, bleibt offen...

Grenzenlos-Veranstalter Jürgen Strehle zeigte sich zufrieden über das Festival auf dem Gaswerksgelände, das dieses Jahr im Juni an zwölf Tagen knapp über 100.000 Besucher anzog. Dank des Eintritts von drei Euro für Besucher ab 15 Jahren und des guten Wetters bleibt nun zum ersten Mal auch Geld übrig, "genug, um meinen Verlust vom Vorjahr auszugleichen", so Strehle. Aber leider noch nicht genug, um die schlechte Bilanz der ersten Ausgabe 2011 zu decken - und an ein Gehalt darf Strehle sowieso nicht denken.

Das finanzielle Risiko sei nicht zu unterschätzen, so Strehle, der bei der Pressekonferenz am Dienstag darauf hinwies, dass es Pläne gab, das Grenzenlos eine Woche vorher zu beginnen - womit es genau in den Sechstageregen hineingefallen wäre, der das Modular so hart getroffen und halb Deutschland unter Wasser gesetzt hat. "Das wäre eine Katastrophe gewesen."

Um so eine mögliche Katastrophe 2014 abzufedern, sucht Strehle nun einen größeren Sponsor, "einen starken Partner, um mir die Sorgen zu nehmen", wie er es formuliert. Er befinde sich in Gesprächen mit der Stadt, könne aber noch nichts Genaues sagen. Sein Trumpf: Das Grenzenlos hat sich mittlerweile etabliert und beginnt, ein Faktor im Stadtmarketing werden. "Mittlerweile kommen sogar Touristenbusse an", so Strehle. Was passiert, wenn die Sponsorensuche nicht erfolgreich verlaufen sollte, ließ er offen: "Dann weiß ich noch nicht, was ich tue." Die Kosten für das Festival belaufen sich laut dem Veranstalter auf rund eine halbe Million Euro.

Seine Bilanz des vergangenen Festivals fiel durchweg positiv aus, das erstmalig erhobene Eintrittsgeld sei gut angenommen worden, es habe kaum Beschwerden gegeben und bis auf einen gebrochenen Zehen beim Beachsoccer auch keine sonstigen negativen Vorfälle. Außerdem habe sich das Publikum gewandelt: "Der Platz war insgesamt sauberer und wir mussten keine 'Picknickreste' mehr wegräumen." Probleme waren weiterhin die Parkplatzsituation und der schlecht angenommene Shuttlebus. Aber: "Ideen sind genug da fürs Weitermachen." (flo)

Foto: Christian Menkel

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