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Haindling Open Air in Mering begeistert 2.500 Besucher
Haindling Open Air in Mering begeistert 2.500 Besucher
Zum erstenmal fand in Mering (Metropolregion Augsburg) am Badanger ein großes Konzert statt. Perfekte Klangqualität und wunderbare Beleuchtung waren wie stets ein Erlebnis.
Ca. 2500 Besucher genossen am Fr. 20.7.2018 bei bestem Sommerwetter bei einigen wenigen Regentropfen und stimmungserhellenden gelegentlichen Blitzen die Multiinstrumentalisten um Hans-Jürgen Buchner, der vor nunmehr 35 Jahren sein Heimstudioprojekt erstmals auf die Bühne brachte.
Bilder des HAINDLING-OPEN-AIR in Mering
Stimmen aus dem Publikum über die Kontroverse zur Nutzung der Freilichtbühne am Roten Tor in der "Metropole" Augsburg gingen in die Richtung von "Sollens ihr gschissns "Herz aus Gold" (das Fuggermusical des Theater Augsburg) do b´halten..."
Haindling spielt in Mering und nicht in Augsburg?
Leider ist es so, weil Stadtregierung und Theater keine freien Produktionen mehr auf die Freilichtbühne am Roten Tor lassen wollen.
Im unserem vor dem Konzert aufgezeichneten Interview spricht Hans-Jürgen Buchner über 35 Jahre HAINDLING, die Anfänge, die Aufnahmen, bayerische Tracht und Bier und vieles mehr ;-)
Interview mit Jürgen Buchner
Augsburg will Haindling nicht haben
Die Stadtregierung will künftig keine Konzerte mehr in der Freilichtbühne am Roten Tor. Popkultur findet künftig in Mering statt. Das ist ja sozusagen "Greater Augsburg"
Freie Kultur in der Freilichtbühne verboten?
Es sieht so aus... Veranstalter HELLO CONCERTS hat die Schnauze voll. Nach einem privaten Rechtsgutachten - das nur eine Meinung darstellt - hat Augsburg sämtlichen freien Veranstaltern jegliche Nutzung unserer schönen Freilichtbühne am Roten Tor untersagt. Es scheint, die volkstümliche Verballhornung der Anlage als "Totes Rohr", ist nun bittere Realität geworden.
Kommentar von Lothar Schlessmann (Hello Concerts - Veranstalter):
"In diesem Gutachten gibt es keine stichhaltigen Argumente. Das Gutachten hat weder die exklusive Nutzung durch das Theater Augsburg bestätigt, noch die seit Jahrzehnten praktizierte Vermietung der Freilichtbühne für ein bis zwei Konzerte im Jahr als nicht rechtens erklärt. Kompromisse zum Wohle des Augsburger Kulturbürgers, nämlich wie bisher 1 oder 2 Veranstaltungen im Jahr auf der Freilchtbühne zuzulassen, werden leider von Thomas Weitzel nicht vorgeschlagen. Es ist wirklich ein Jammer."
Aber auf dem Lande ist möglich, was die "Metropole Augsburg" verbietet ;-)
40 Jahre Erste Allgemeine Verunsicherung
Hello Concerts will Open-Air-Kultur in Augsburg nicht aufgeben und frägt aktuell bei der Stadtregierung und beim Intendanten des Theater Augsburg wieder an, ob ein Konzert im Rahmen der Abschiedstournee des Rock-Kabarett-Theater EAV aus Österreich an der Freilichtbühne für 2019 möglich ist.
ALLES IST ERLAUBT - 1000 JAHRE EAV
Unter diesem Motto wird die Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) zum 40jährigen Bühnenjubiläum ihre (erste?!) Abschiedstournee begehen.
Denn die Erfolge der bekannten österreichischen Band sprechen für sich. Sie können auf eine Karriere mit weit über 1000 Konzert-Auftritten in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Liechtenstein und Tschechien, auf über 10 Mio. verkaufte Großtonträger, 20 Top-10 Alben in Österreich/Deutschland/Schweiz und auf unzählige weitere Auszeichnungen zurückblicken.
Mit ihren Single-Hits wie “Küss die Hand, schöne Frau”, “Ba-Ba-Banküberfall”, “Ding Dong”, “Samurai” und “An der Copacabana” mischten sie in den 80er und 90er Jahren die deutschsprachige Musikszene auf und feierten fulminante Erfolge. Oft überhört wurden die weitaus weniger lustigen, nachdenklichen und sozialkritischen Lieder wie “Burli”, “s‘Muaterl” oder “Eierkopf-Rudi”, die teils von Radiosendern boykottiert worden sind oder der Gruppe Anzeigen führender politischer Persönlichkeiten Österreich einhandelten.
UNTERHALTUNG MIT HALTUNG
Dabei sind es genau jene sozial-kritische Lieder, die noch heute an die Herkunft der Band erinnern. Denn 1977 wurde die Band rund um die beiden Kunststudenten Nino Holm und Thomas Spitzer einst als anarchistisches, linksliberales Musikrocktheater gegründet. 1979 tourten sie das erste Mal durch Deutschland und konnten dort kleine Achtungserfolge in der Clubszene feiern. Während man im fernen Ausland also schon einen gewissen Bekanntheitsgrad errungen hatte und selbst die Süddeutsche Zeitung auf die Musiker aufmerksam geworden war, kannte man sie in der österreichischen Heimat noch nicht. Das änderte sich erst mit dem dritten Album und dem dritten Sänger und heutigem Erfolgsentertainer Klaus Eberhartinger, für dessen schnelles Mundwerk man den musikalischen Stil der Verunsicherung abwandelte. Mit “Alpenrap” und “Afrika” fiel der Startschuss der kommerziellen Karriere in deren Verlauf sie einige Verkaufsrekorde in Österreich sprengen sollten und schließlich 1990 den World Music Award verliehen bekamen.
1995 verließen drei der Grundüngsmitglieder die Band um sich auf ihre eigenen Projekte zu konzentrieren. Der Kern der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, Frontmann Klaus Eberhartinger und Mastermind Thomas Spitzer, machten weiter und lenkten die EAV wieder zurück zu ihren Wurzeln. Die Texte wurden kritischer, die Musik wieder rockiger. Bis heute tourten sie zu jedem neuen Nummer-1 Album und begeisterten 100.000e Zuschauer.
DAS BESTE KOMMT ZULETZT
2019 nimmt die Verunsicherung nun Abschied von ihrem Bühnenleben. Was gut begann soll würdig enden- dazu gehört auch, mehr als nur die schönsten Hits und Klassiker der Verunsicherung zu präsentieren. Die Zuschauer erwarten daher 2 ½ kurzweilige Stunden mit allem, was die Satiriker zu bieten haben. Unterhaltsame und emotionale Rückblicke in alte Tage sowie erfrischend neue Lieder werden Liebhaber von Kabarett, Rock, Pop und allem was dazwischen liegt begeistern. Und wer sich das moribunde Spektakel entgehen lässt sei getröstet:
...Trinkt’s auf uns irgendwas und seid’s net zwider!
Was vorbei is‘, des is vorbei!
In der Höll drunten seh‘ ma‘ uns wieder...
Da Teufel hat noch a boa Platzerl frei!
Dabei sind es genau jene sozial-kritische Lieder, die noch heute an die Herkunft der Band erinnern. Denn 1977 wurde die Band rund um die beiden Kunststudenten Nino Holm und Thomas Spitzer einst als anarchistisches, linksliberales Musikrocktheater gegründet. 1979 tourten sie das erste Mal.
Hello Concerts
www.helloconcerts.de
(Pit Eberle)






