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Inferno in Schwaben - Bomben auf die Augsburger Bahnanlagen
Foto: Massenaufmärsche, Fackelzüge, Fahnen und Marschmusik waren wirksame Mittel der Propaganda. Als Adolf Hitler die Stadt Augsburg besuchte, waren auch das Bahnhofsgebäude und der gesamte Vorplatz aufwändig geschmückt. Die Menschen drängten sich in Massen, um einen Blick auf den "Führer" zu erhaschen, als dieser mit dem Automobil am Hauptbahnhof vorfuhr. Undatiertes Bild.
75 Jahre nach Kriegsende
Inferno in Schwaben - Bomben auf die Augsburger Bahnanlagen
75 Jahre nach Kriegsende, ab Mai 2020, macht der Bahnpark Augsburg auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes zwei von vier Schutzbunkern als "Ausstellungsbunker" für die Öffentlichkeit zugänglich.
Wo früher Mitarbeiter der Reichsbahn Schutz suchten, befindet sich nun eine Ausstellung zum Bombenkrieg.
Über die Ausstellung im Bahnpark hinaus werden weitere historische Bilder in einer "Online-Ausstellung" zugänglich gemacht.
Die Aufnahmen spannen einen weiten Bogen: Von der Verblendung der Massen durch den "Führer" in den frühen 1930er-Jahren bis hin zur totalen Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkrieges, der durch Hitler und seine Schergen entfesselt worden war.
Der Bahnpark als ein Ort der Erinnerungskultur
Der verheerende Luftangriff vom 27. Februar 1945 mit 239 Todesopfern galt vor allem dem Augsburger Hauptbahnhof und dem Bahnbetriebswerk, dem heutigen Bahnpark. Die Bilder dieser Ausstellung verdeutlichen, dass das Kultur- und Museumsprojekt Bahnpark mit seinen denkmalgeschützten Gebäuden und Anlagen einschließlich der Luftschutzbunker auch ein Teil der Erinnerungskultur ist.
Online-Ausstellung:
http://www.bahnpark-augsburg.de/bahnpark/online-ausstellung-75-jahre-kriegsende.html
Bahnpark:
http://www.bahnpark-augsburg.de/
(pm / Pit)






