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Der Mozartpreis geht nach Kanada

Das kosmopolitische Wunderkind Maia Cabeza hat das Finale des Augsburger Violinwettbewerbs für sich entschieden...

Im Finale des 8. Internationalen Violinwettbewerbs Leopold Mozart setzte sich am Freitag die Kanadierin Maia Cabeza durch – vor Jonian Ilias Kadesha (Griechenland/Albanien), Thomas Reif (Deutschland) und Young uk Kim (Südkorea).

Cabeza ist ein wahres Wunderkind: 1992 in Japan geboren, begann sie im Alter von vier Jahren in Toronto mit der Violine und ihr Musikstudium mit 13. Im zarten Alter von zehn Jahren stand sie zum ersten Mal mit Orchester auf der Bühne. Den mit 10.000 Euro dotierten Mozartpreis erspielte sich die 21jährige, die derzeit in Berlin studiert, mit dem Mozart-Konzert in D-Dur KV 218.

Das Publikum sah es ein bisschen anders: Jonian Ilias Kadesha ergeigte sich neben dem zweiten Preis in Höhe von 7.500 Euro auch den Publikumspreis (1.500 Euro). Thomas Reif aus Rosenheim erreichte den mit 5.000 Euro dotierten Rang drei. Der vierte Preis (2.500 Euro) ging an den Koreaner Young uk Kim.

Bevor der Wettbewerb zu Ende geht, müssen die Preisträger aber nochmal ran: Die Schlussfeier mit Festakt, Preisverleihung und Konzert findet am Samstag, 27.04., im Goldenen Saal statt. Den Abschluss bildet das Orchesterkonzert der Preisträger am Sonntag, 28.04., im Kongress am Park mit dem Münchner Rundfunkorchester. Beide Konzerte werden vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten.

Foto: Maia Cabeza

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