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Auf sechs Saiten durch die Zeiten
Am Samstag, 10.01., gab der Augsburger Gitarrist Dimitri Lavrentiev ein Solokonzert im Rokokosaal der Regierung von Schwaben. Sein Programm reichte von Werken des italienischen Sonatenkönigs Domenico Scarlatti (1685-1757) bis zu einem Stück von Paco de Lucia (1947-2014). Auch Eigenkompositionen durften nicht fehlen sowie Stücke von Freunden und Kollegen, darunter der Augsburger Komponist Ralf Wengenmayr, der Lavrentiev bereits für zwei Filmsoundtracks verpflichtet hat: "Buddy" und "Love Rosie".
Und nicht nur, dass der Mitorganisator des Augsburger Gitarrenfestivals ein ausgezeichneter Musiker ist, der von Klassik über Jazz bis Flamenco alle Spielarten des Sechssaiters draufhat, Lavrentiev versteht es auch noch vorzüglich, sein Publikum mit witzigen und interessanten Ansagen zu unterhalten. Die gut 150 Zuhörer im ausverkauften Rokokosaal hingen an seinen Lippen ebenso begeistert wie an seinen Fingern und entließen den gebürtigen Russen erst nach etlichen Zugaben in den verdienten Feierabend.
Zwei Videomitschnitte seines Freundes Takeo Sato, selbst Gitarrist und Mitglied des Alegrias Trio (mit Lavrentiev und Klaus Wadar), kann man auf Youtube ansehen: Lavrentievs Eigenkomposition "Берёзка" (Birke) und sein Arrangement von "Cubana", einer Komposition des in Augsburg lebenden Argentiniers Elbio Mango. (flo)
Fotos: Takeo Sato






