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200 Einsatzkräfte - 19 Hausdurchsuchungen
Der gestrige Tag begann für viele Menschen mit einem Schock: Gestern Morgen gegen 6 Uhr waren nach Angaben der Polizei 19 Personen im Zusammenhang mit der Razzia im City Club vom 31.01.2026 von Hausdurchsuchungen betroffen. Sowohl bei drei Mitarbeitenden als auch mehreren Veranstaltenden des City Clubs fanden Durchsuchungen statt. In diesem Zusammenhang wurden nach aktuellem Kenntnisstand keine Betäubungsmittel gefunden. Darüber hinaus fanden laut Polizei auch bei weiteren Personen Durchsuchungen statt, die dem Team des City Clubs jedoch nicht bekannt sind.
Aus Sicht des City Clubs gaben die Ergebnisse der Razzia vom 31.01.2026 keinen Anlass zu Maßnahmen des heutigen Ausmaßes. Insbesondere der Vorwurf des Handels mit Betäubungsmitteln gegen den Geschäftsführer des Clubs konnte sich dadurch in keiner Weise bestätigen. Vor diesem Hintergrund stellt sich erneut die Frage nach der Verhältnismäßigkeit des Polizeieinsatzes und dem allgemeinen Vorgehen bei den Ermittlungen. Nach aktuellem Stand sieht sich nach den heutigen Maßnahmen eine dem City Club Team unbekannte Person strafrechtlichen Konsequenzen ausgesetzt.
Für dieses bislang erzielte Ergebnis wurden rund 200 Einsatzkräfte eingesetzt und insgesamt 19 Hausdurchsuchungen durchgeführt. Dutzende unbeteiligte Mitbewohnende und zum Teil sogar Kinder mussten das Eindringen in höchst private Räume er leben. Mehrere Menschen mussten – teilweise zum wiederholten Male – ohne ersichtliche Gründe ihre privaten Smartphones abgeben, ein schwerwiegender Eingriff in Persönlichkeitsrechte sowie eine finanzielle und emotionale Belastung. Und erneut bleibt offen, mit was diese massiven Eingriffe von Seiten der Polizei, die erneut erhebliche öffentliche Ressourcen gebunden haben, gerechtfertigt werden sollen.
Foto: City Club






