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Aktionsplan gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
Über 100 Angebote, Projekte und Veranstaltungen im Überblick
▪ Klare Positionierung für Gleichwertigkeit, Menschenwürde und gleichberechtigte Teilhabe
▪ Aktionsplan als lernendes, dynamisches Instrumentarium angelegt
▪ Bekräftigung von Augsburgs Selbstverständnis als Friedensstadt
▪ Aktionsplan verfügbar auf www.augsburg.de/antidiskriminierung
Die Stadt Augsburg hat einen umfassenden Aktionsplan gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit erarbeitet. Er bietet eine erstmalige Bestandsaufnahme aller relevanten städtischen Maßnahmen in diesem Bereich und zeigt, wie die Stadt Augsburg sowohl präventiv als auch intervenierend und unterstützend gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorgeht.
Die Maßnahmen werden übersichtlich nach Kategorien Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Handlungsfeldern und Maßnahmentypen dargestellt. Dadurch werden die Angebote für Bürgerinnen und Bürger in ihrer gesamten Breite überschaubar und zugänglich. Ziel ist es, die vielfältigen Aktivitäten der Stadt sichtbar zu machen, Orientierung zu geben und die klare Haltung gegen Ausgrenzung, Abwertung und Diskriminierung zu stärken. Auf augsburg.de/antidiskriminierung ist der Aktionsplan zum Download verfügbar.
Prävention, Intervention und Unterstützung
Erarbeitet wurde der Aktionsplan von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe städtischer Dienststellen, die von der Zentralen Antdiskirminierungsstelle der Stadt Augsburg (ZADS) koordiniert wird. Der Aktionsplan ist als fortlaufender Prozess angelegt, der regelmäßig überprüft und weiterentwickelt wird. Dabei sollen künftig Vertreterinnen und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen aus der Stadtgesellschaft einbezogen werden, um Expertise, Praxisnähe und Perspektivenvielfalt zu sichern. Bei Bedarf werden neue Maßnahmen ergänzt oder bestehende angepasst.
Historische Verantwortung als Friedensstadt
Die Stadt Augsburg trägt als Stadt des Hohen Friedensfestes eine historisch gewachsene Verantwortung für Frieden, Respekt und Gleichwertigkeit. Dieses Selbstverständnis wurde 2024 politisch bekräftigt. Der Aktionsplan knüpft daran an und unterstreicht den Anspruch der Stadt, sich aktiv gegen jede Form von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu stellen. Mit dem Aktionsplan gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bekräftigt die Stadt Augsburg ihr Selbstverständnis als Friedensstadt, die sich für Gleichwertigkeit, Menschenwürde und gleichberechtigte Teilhabe einsetzt. Der Aktionsplan richtet sich gegen jede Form der Abwertung und trägt zu einem friedlichen, vielfältigen und respektvollen Zusammenleben in Augsburg bei. Ergänzend zum Aktionsplan Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sind bereits jetzt weitere strategische Vorhaben vorgesehen, darunter ein Aktionsplan Queer sowie ein neues Konzept zur Radikalisierungsprävention.






