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Augsburg feiert Vielfalt und Engagement
Stadt richtet Empfang für Integrationsbeirat aus
▪ Ehrung von Integrationsbeiratsmitgliedern
▪ Festvortrag zur politischen Teilhabe von Prof. Petra Bendel
▪ Musikalische Highlights durch das Staatstheater Augsburg
Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember hat die Stadt Augsburg erstmals einen Empfang für den Integrationsbeirat ausgerichtet – stellvertretend für alle Menschen mit Migrationsgeschichte in der Stadt. Über 180 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Initiativen kamen im kleinen goldenen Saal zusammen, um die Arbeit des Beirats und die Vielfalt Augsburgs zu würdigen.
Integrationsbeirat ist Sparchrohr
„In Augsburg leben Menschen aus rund 170 verschiedenen Nationen friedlich zusammen. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von teilweise jahrzehntelanger Arbeit von verschiedensten Akteurinnen und Akteuren, unter anderem vom Integrationsbeirat, der als wichtiges Sprachrohr für die Menschen mit einer internationalen Familiengeschichte in Augsburg fungiert. Der Empfang ehrt den großen Einsatz des Beirats, der Augsburg seit über 50 Jahren bereichert“, so Oberbürgermeisterin Eva Weber.
Integration gelingt nur im Miteinander
Martina Wild, zweite Bürgermeisterin und Referentin für Bildung und Migration, betonte: „Integration gelingt nur im Miteinander. Der heutige Abend hat gezeigt, wie groß das Engagement in Augsburg ist und wie wichtig es ist, Brücken zu bauen – für Teilhabe und Zusammenhalt. Auch die Mitglieder des neuen Beirats, der sich im Januar konstituiert waren da. Die Arbeit des Integrationsbeirates ist in der aktuellen Zeit sehr wichtig. Ich freue mich, dass es mit viel Engagement in der neuen Legislatur weitergeht.“
Festvortrag und musikalische Höhepunkte
Für musikalische Höhepunkte sorgten Künstlerinnen und Künstler des Staatstheaters Augsburg. Ein besonderer Moment des Abends war der Festvortrag von Prof. Dr. Petra Bendel. Der Vortrag: „Politische Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement von Menschen mit internationaler Familiengeschichte“, verdeutlichte, dass Integration nicht bedeutet, am Rand zu stehen, sondern aktiv mitzuwirken. Studien belegen: aktive Teilhabe ist der Schlüssel zur Chancengerechtigkeit und der Zukunftsfähigkeit unserer Städte. Der Empfang wurde von der Geschäftsstelle des Integrationsbeirates im Büro für gesellschaftliche Integration organisiert und bot Raum für Austausch, Vernetzung und neue Impulse für die gemeinsame Arbeit.
Foto: Mustafa Mukhtari






