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Ausbildung versus Studium: Das Dilemma nach dem Abi

Das Abitur frisch in der Tasche, steht vielen 18- bis 19-Jährigen die Welt offen. Alles scheint möglich...

Das Abitur frisch in der Tasche, steht vielen 18- bzw. 19-Jährigen die Welt offen. Alles ist möglich. Doch gerade diese Freiheit, die Vielzahl an Möglichkeiten, stellt viele Abiturienten vor unzählige Fragen und eine schwere Entscheidung: Was kann ich und was will ich wirklich? Weiter lernen, mein Wissen vertiefen? Oder lieber endlich in die Berufswelt einsteigen und mein erstes Geld verdienen?

Die gute Nachricht ist: Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Schaut man sich verschiedene Lebensläufe erfolgreicher Menschen an, wird schnell deutlich, dass diese oft nicht geradlinig verlaufen. Es bedarf oft verschiedener Erfahrungen und Einblicke in unterschiedliche Branchen und Tätigkeitsfelder, um festzustellen, in welche Richtung man sich entwickeln möchte.

Runde 1: Fakten, die für eine Ausbildung sprechen

Klar, Abiturienten, die bereits wissen, in welchem Tätigkeitsfeld sie gerne einmal arbeiten wollen und für das kein Studium notwendig ist, haben's leicht: Die können sich gleich bewerben. Berufsausbildungen können auch ein idealer Einstieg ins Arbeitsleben sein:

· Man gewinnt Einblicke in ein Arbeitsfeld, kann das Gelernte gleich praktisch einsetzen und entwickelt seine Persönlichkeit in nur kurzer Zeit weiter.

· Ein nicht zu unterschätzender Vorteil einer Ausbildung: Man verdient sofort nach dem Abitur sein erstes Geld. Bereits nach zwei bis drei Jahren, nach Abschluss der Ausbildung, hat man nicht nur das Zeugnis in der Hand, sondern die Freiheit, weiter zu arbeiten, sich zu spezialisieren oder noch ein Studium dran zu hängen, um das bereits Gelernte zu vertiefen oder einen
anderen Karriereweg einzuschlagen.

· Oft bietet eine abgeschlossene Ausbildung zudem eine gute finanzielle Grundlage oder ermöglicht besser bezahlte Nebenjobs, um ein Studium zu finanzieren.

· Im Moment heißt es von überall, dass Akademiker besser bezahlt würden und auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätten. Deswegen studieren auch so viele Schulabgänger. Antizyklisch zu denken und eine klassische Berufsausbildung zu beginnen, schadet nicht. Schließlich ist irgendwann der letzte Praktiker in Rente gegangen. Besteht die Welt dann nur au Theoretikern, werden ausgebildete Kräfte für die freien Jobs gebraucht.

Runde 2, die Uni: Mit langem Atem zum Erfolg

· Bei vielen Berufen und Branchen ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium die Eintrittskarte. Wer beispielsweise Lehrer, Anwalt oder Arzt werden will, erwirbt an der Uni das nötige Wissen, bevor er sich praktisch ausbilden lassen kann.

· Doch auch für weniger festgelegte Karrieren bietet ein Studium die Grundlage: Für viele Trainee-Stellen oder Juniorpositionen in Unternehmen wird mindestens ein abgeschlossener Bachelor-Studiengang vorausgesetzt. Kein Wunder: Denn auch wenn ein Hochschulstudium kaum praktisches Wissen vermittelt, so prägt es doch das Lernvermögen, die Herangehensweise an inhaltliche Probleme und deren kognitive Lösung.

Runde 3: Geld und Karriere

Gehaltstechnisch steigen Akademiker mit einem höheren Jahresgehalt ein. Auch sonst sind Uniabsolventen in puncto Karriere in einer besseren Position. Das bedeutet nicht, dass Karrierewege ausschließlich Akademikern offen stehen. Sie haben es nur einfacher.
Viele Fakten, viele Infos. Jeder, den man um Rat fragt, hat eine Meinung zum Thema Ausbildung oder Studium. Und jetzt? Abwägen und auf das Bauchgefühl hören. Denn wo eine Leidenschaft ist, findet sich auch der passende Job. Und manch ein scheinbar schräger Lebenslauf macht in der Retrospektive jede Menge Sinn. Und Erfolg. (PM)

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