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In den Ferien MINT Berufe entdecken
In den Herbstferien spielerisch die Arbeitswelt der MINT-Berufe kennenlernen. Vom 27. bis 31. Oktober durften 12 junge Frauen in Augsburg selbst Hand an die Roboter anlegen, ihre technischen Talente entdecken und ihrem Traumberuf ein Stück näherkommen.
Das Forscherinnen-Camp ist eines von mehreren Camp-Formaten zur Berufsorientierung, umgesetzt von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern und finanziert von den bayerischen Metall-und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm sowie dem bayerischen Wirtschaftsministerium. Passt ein technischer Studiengang zu mir? Vielleicht Informatik, Ingenieurwesen oder Maschinenbau? Die Teilnehmerinnen des Forscherinnen-Camps 2024 bei KUKA und der Technischen Hochschule Augsburg (THA) fanden genau darauf Antworten. Praxisnah und spielerisch lernten sie technische Studiengänge kennen und erprobten ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen, indem sie einen Projektauftrag zum Thema Automatisierung und Nachhaltigkeit bearbeiten durften.
KUKA war bereits zum dritten Mal Gastgeber des Forscherinnen-Camps
„Automatisierung ist ein absolutes Zukunftsfeld. Wir wollen mit der Camp-Woche die Tür für junge Talente öffnen, Berührungsängste abbauen und die Begeisterung für neue Technologien wecken“, sagt Dr. Sabine Brandl, Chief People Officer bei KUKA . „Die Entscheidung für oder gegen einen MINT-Beruf wird oft schon mit der Studien- oder Ausbildungswahl getroffen. Hier wollen wir als KUKA gerade jungen Frauen die zahlreichen Möglichkeiten aufzeigen und einen spannenden Einblick in MINT-Berufe rund um Robotik bieten.“
Ein Feriencamp mit Sinn und Mehrwert
Mehr als ein Praktikum: Die Jugendgruppe wurde rund um die Uhr von einem professionellen Betreuungsteam begleitet, das für Spaß und Abwechslung sorgte. Auch in Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit“, erzählt Stefanie Plank, Projektleiterin bei Technik – Zukunft in Bayern. „Damit jeder dabei sein kann, ist die Teilnahme kostenlos. “Die Erlebnisse ihrer einzigartigen Camp-Woche präsentierten die Teilnehmerinnen auf der Abschlussveranstaltung des Forscherinnen-Camps einem Publikum aus Kooperationspartnern, Förderern, Eltern und Presse. Sie blicken nun auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück. Zum Beispiel Anne (16) hat sich schon vor dem Camp für den medizinischen Bereich interessiert: „Davor hatte ich immer so einen großen Respekt und jetzt merke ich, dass das alles möglich ist und ich nicht eine künstliche Intelligenz sein muss, um da reinzukommen.“
Über Technik – Zukunft in Bayern
Seit dem Jahr 2000 verfolgt die Bildungsinitiative das Ziel, Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern. In 16 Projekten – vom Kindergarten- und Schulalter bis zum Übergang in Ausbildung oder Studium – soll das Interesse der Teilnehmenden für technische, naturwissenschaftliche und digitale Zusammenhänge geweckt werden. Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm (Hauptförderer) und das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. (Träger). Die verschiedenen Angebote der Energie fördert ebenfalls die Initiative. Weitere Informationen: www.tezba.de
Über das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. wurde 1969 von den Bayerischen Arbeitgeberverbänden gegründet und ist gemäß seiner Satzung im gesellschaftspolitischen Auftrag tätig. Die gemeinnützige Organisation ist heute eines der größten Bildungsunternehmen in Deutschland. Unter dem Dach des bbw e. V. sind 17 Bildungs-, Integrations- und Beratungsorganisationen mit rund 10.500 Mitarbeitenden tätig – vor allem in Bayern, aber auch bundesweit sowie international in 25 Ländern auf vier Kontinenten. Das bbw bietet sowohl frühkindliche Betreuung, Aus- und Weiterbildung für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen als auch ein Studium an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft. Zum Portfolio gehören zudem Dienstleistungen wie Zeitarbeit und eine Transfergesellschaft.
Bildnachweis: Nicole Fenzl






