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Deutsche Zustände?
Zum zweiten Vortrag der Redereihe "Zusammen leben" in diesem Jahr kommt am Dienstag, 07.05., Wilhelm Heitmeyer in den Goldenen Saal des Rathauses. Der Initiator und langjährige Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld spricht unter dem Vortragstitel "Gesellschaftliche Entwicklung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" über Ursachen und Ausprägungen von Diskriminierung schwacher Gruppen, wie Migranten, Obdachlose oder Langzeitarbeitslose, durch die Mehrheitsbevölkerung. Im Anschluss moderiert Tanjev Schultz von der Süddeutschen Zeitung ein Publikumsgespräch mit dem Referenten.
Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer war seit 1982 an der Universität Bielefeld tätig. 1996 wurde auf seine Initiative das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) gegründet, das er bis Anfang 2013 leitete. Er ist Autor bzw. Herausgeber zahlreicher Publikationen und Schriftenreihen zur Gewalt- und Konfliktforschung, u.a. der Reihe "Deutsche Zustände" (Suhrkamp) und arbeitete als Leiter verschiedener Forschungsgruppen zu Fragen von Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und ethnisch-kulturellen Konflikten. Sein Forschungsinteresse gilt schon seit ca. 30 Jahren Rechtsextremismus, Gewalt, ethnisch-kulturellen Konflikten, sozialer Desintegration und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
Tickets für 7 bzw. 4 Euro sind im Vorverkauf in der Bürgerinformation (Rathausplatz 1) und an der Abendkasse erhältlich. Einlass ab 18.45 Uhr, Beginn 19.00 Uhr.
Foto: Wilhelm Heitmeyer






