Magazin
Dritte Runde: „Respekt! Augsburg lebt Vielfalt“
Schwerpunkt ist diesmal das Thema der Dimension von Diversität mit Blick auf „Ethnische Herkunft und Nationalität“
▪ Zeitraum von 24. September 2024 bis 27. Mai 2025
▪ Stadtbücherei und Büro für gesellschaftliche Integration als Programmverantwortliche
▪ Auftaktveranstaltung: Dienstag, 24. September 2024 mit deutsch-israelischem Autor Igal Avidan
▪ Weitere Lesungen mit Raoul de Jong und Mithu Sanyal
▪ Lesung mit Hami Nguyen wird im am 18. November nachgeholt
▪ „Living Library“ - vielfältige Landschaft aus „lebenden Büchern“
▪ Start der Filmreihe am Donnerstag, 12. Dezember 2024
▪ Veranstaltungen im Rahmen der Wochen gegen Rassismus
Am Dienstag, 24. September startet die dritte Runde der Veranstaltungsreihe „Respekt! Augsburg lebt Vielfalt“, die vom Büro für gesellschaftliche Integration in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei verantwortet wird. Schwerpunkt ist diesmal das weitreichende Thema Diversität mit Blick auf „Ethnische Herkunft und Nationalität“. Das Programm findet in der Stadtbücherei statt und beinhaltet Lesungen renommierter Autorinnen und Autoren, Filmabende sowie die „Living Library“.
Bürgermeisterin Martina Wild betont anlässlich der Programmvorstellung: „Es ist wichtig, der Dimension von Diversität mit Blick auf „Ethnische Herkunft und Nationalität“ in unserer postmigrantischen Gesellschaft öffentlichen Raum zu geben. Dabei ist es uns ein Anliegen, ein niedrigschwelliges Angebot zu schaffen, bei dem alle Interessierten in der Stadtbücherei vorbeikommen können.“
Auftaktveranstaltung am 24. September 2024
Die Veranstaltungsreihe „Respekt! Augsburg lebt Vielfalt“ eröffnet der deutsch-israelische Autor Igal Avidan am Dienstag, 24. September um 19 Uhr, mit der Vorstellung seines Buches „…und es wurde Licht“, welches das jüdisch-arabische Zusammenleben in Israel behandelt. Der Autor erzählt Geschichten aus dem Alltag jüdischer und arabischer Israelis, wobei bewusst nicht der gegenwärtige Konflikt im Zentrum steht.
Weitere Lesungen
Im Rahmen der Afrikanischen Wochen liest Raoul de Jong am Dienstag, 8. Oktober um 19 Uhr, auf Deutsch und Niederländisch aus seinem Buch „Jaguarmann“. Erfreulicherweise konnte der beliebte AZ-Literaturabend auch Teil der Respekt!-Reihe werden, in dessen Rahmen Autorin und Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal am Freitag, 11. Oktober, 19 Uhr, aus ihrem Roman „Antichristie“ mit anschließender Gesprächsrunde liest. Die im Januar 2024 ausgefallene Lesung mit Hami Nguyen („Das Ende der Unsichtbarkeit“) wird am Montag, 18. November, 19 Uhr nachgeholt.
„Living Library“
Am Donnerstag, 28. November, 19 Uhr, bietet das Format „Living Library“ die Möglichkeit, interaktiv mit verschiedenen Personen, unterschiedlichen Biografien und Lebenssituationen in Kontakt zu treten, zuzuhören sowie ins Gespräch zu kommen. So entsteht eine vielfältige Landschaft aus „lebenden Büchern“.
Filmvorführungen
Die Filmreihe beginnt am Donnerstag, 12. Dezember, 18 Uhr, mit „Marija“. Dabei steht eine junge Ukrainerin nach einer fristlosen Kündigung vor Herausforderungen.Ein Highlight stellt die Vorführung des BR-Films „Siebenmal jüdisches Leben in Bayern“ am Dienstag, 28. Januar 2025, 19 Uhr dar. Die Dokumentation rückt sieben Frauen und Männer aus ganz Bayern in den Fokus, die ihr Jüdischsein unterschiedlich leben. Der Abend wird mit einem Gespräch mit den beiden Regisseurinnen, Karin Becker und Julia Zantl, sowie Protagonistinnen und Protagonisten aus dem Film beendet.
Für junge Interessierte ab 6 Jahren wird am Donnerstag, 6. März 2025, um 15:30 Uhr „Binti“ gezeigt, die Geschichte einer zwölfjährigen Vloggerin, die mit ihrem aus dem Kongo stammenden Vater ohne Papiere in Belgien lebt. Einen Abschluss findet das Programm mit dem Film „Between the lines –Indiens drittes Geschlecht“ am Dienstag, 27. Mai 2025, um 18 Uhr zum Diversity-Tag.
Veranstaltungen im Rahmen der Wochen gegen Rassismus
Auch im kommenden Jahr wird es wieder eine Verschmelzung der Reihe „Respekt!“ mit den „Wochen gegen Rassismus“ geben. Autor und Journalist Mohamed Amjahid liest am Freitag, 7. März 2025, um 19 Uhr, aus seinem Buch „Alles nur Einzelfälle“ lesen. Hierin beschäftigt er sich auf Basis repräsentativer Studien und Recherchen u.a. mit rechtsextremen Netzwerken.
Am Montag, 26. März 2025, um 19 Uhr, wird Johannes Krause, Professor für Archäo- und Paleogenetik und einer der fünf Direktoren des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, in seinem Vortrag vermeintlich biologisch begründeten Thesen zur Existenz menschlicher „Rassen“ die Grundlage entziehen und sie widerlegen.
Weitere Informationen unter www.augsburg.de/respekt.






