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Junge Talente gezielt auf sich aufmerksam machen

IHK würdigt Ausbildungsengagement des Universitätsklinikums Augsburg (UKA) mit einem Signet

Fast 4.300 IHK-Ausbildungsbetriebe gibt es derzeit in Bayerisch-Schwaben. Allein im Wirtschaftsraum Augsburg bilden 1.500 Betriebe junge Menschen aus. „Diese Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und damit zu Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes“, sagt IHK-Regionalgeschäftsführer Jens Walter. Mit einem Signet, das alle IHK-Ausbildungsbetriebe erhalten, macht die IHK Schwaben dieses Engagement sichtbar. Auch an der Eingangstür des Universitätsklinikums Augsburg (UKA) wird das Signet künftig zu sehen sein.

Firmenbesuch im Universitätsklinikum
Bei einem Firmenbesuch überreichte IHK-Regionalgeschäftsführer Jens Walter den Ausbildungsaufkleber persönlich Ausbildungsaufkleber persönlich an den Kaufmännischen Direktor des UKA, Michael Bungarten. „Unternehmen wie das Universitätsklinikum Augsburg übernehmen aktiv Verantwortung für den Fachkräftenachwuchs“, sagte Jens Walter beim Firmenbesuch. Am Universitätsklinikum Augsburg werden jedes Jahr zirka 500 junge Menschen in den verschiedenen Ausbildungsbereichen wie Medizinal-Fachberufe, kaufmännische und handwerkliche Berufe sowie Dual-Studierende ausgebildet. Schwabenweit absolvieren derzeit mehr als 20.000 junge Menschen eine Ausbildung in einem IHK-Beruf. Die bayerisch-schwäbischen Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen haben im Ausbildungsjahr 2025 rund 8.500 neue Auszubildende eingestellt, im Wirtschaftsraum Augsburg waren es fast 3.000.

Mehr freie Stellen als Bewerber
Die Lage für die Ausbildungsunternehmen ist allerdings nicht ganz einfach, wie IHK-Regionalgeschäftsführer Jens Walter erklärt: „Für die Unternehmen wird es immer schwieriger, Nachwuchs zu finden.“ Auch im vergangenen Ausbildungsjahr gab es trotz der konjunkturell herausfordernden Situation erneut mehr Stellen als Bewerber. „Viele Ausbildungsplätze in der Region blieben daher unbesetzt“, sagt Jens Walter. „Wir appellieren an die Betriebe, frühzeitig mit dem Azubi-Recruiting zu starten. Die IHK Schwaben unterstützt dabei auf vielfältige Weise“, so Jens Walter. Sei es durch Beratungen, Plattformen wie den IHK-Ausbildungsatlas, auf dem sich die Unternehmen präsentieren können, oder praktische Unterstützung bei Marketingmaßnahmen im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Ausbildung macht mehr aus dir“. Die IHK-Schulpartnerschaften bieten zudem eine hervorragende Möglichkeit, frühzeitig Kontakte zu potenziellen Auszubildenden zu knüpfen. Im Rahmen des Projekts „AusbildungsScouts“ macht die IHK aktive Auszubildende aus den IHK-Mitgliedsbetrieben zu Botschaftern ihres Berufs und ihres Unternehmens.

Eine Investition in die Zukunft
Auch das Ausbildungssignet, das beim Universitätsklinikum Augsburg künftig für Besucherinnen und Besucher gut sichtbar am Eingang angebracht wird, hat einen Effekt nach außen: Damit kann das UKA als anerkannter Ausbildungsbetrieb junge Talente gezielt auf sich aufmerksam machen. „Die Ausbildung junger Menschen ist für uns eine Investition in die Zukunft“, sagt Kaufmännischer Direktor Michael Bungarten. „Nur mit gut qualifizierten Fachkräften kann sich das UKA langfristig erfolgreich am Markt behaupten.“ Damit Unternehmen wie das UKA ausreichend Bewerbungen erhalten, unterstützt die IHK Schwaben auch Schulabgängerinnen und -abgänger mit passgenauen Vermittlungsangeboten. „Ein erster wichtiger Schritt ist meist das Praktikum, mit dem oft schon der Weg in die Ausbildung geebnet wird“, so Jens Walter. Unter ihk.de/schwaben/ausbildungsatlas finden interessierte Jugendliche eine Übersicht regionaler Ausbildungsbetriebe sowie offene Stellen.

Wie Unternehmen und Jobsuchende zusammenfinden
Sowohl Unternehmen, die auf der Suche nach geeigneten Auszubildenden sind, als auch interessierte Jugendliche können sich unter 0821 3162-100 an die Hotline der Berufsorientierung bei der IHK Schwaben wenden. Informationen zu den Angeboten der IHK Schwaben gibt es unter ihk.de/schwaben/ausbildung.

BU (v.l.n.r.): Jens Walter (IHK-Regionalgeschäftsführer), Susanne Arnold (Pflegedirektorin UKA), Ruth Hintersberger (Leitung der Akademie für Gesundheitsberufe), Jochen Geisenberger (Leitung der Akademie für Gesundheitsberufe), Andreas Schnabel (Mit-Leiter der Akademie für Gesundheitsberufe Augsburg).

Copyright: Samuel Tschaffon, UKA

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