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"Lügenpresse" ist Unwort des Jahres

Pegida lässt grüßen...

Pegida lässt grüßen: "Lügenpresse" ist das Unwort des Jahres 2014.

In der Jurybegründung heißt es: "Das Wort 'Lügenpresse' war bereits im Ersten Weltkrieg ein zentraler Kampfbegriff und diente auch den Nationalsozialisten zur pauschalen Diffamierung unabhängiger Medien. Gerade die Tatsache, dass diese sprachgeschichtliche Aufladung des Ausdrucks einem Großteil derjenigen, die ihn seit dem letzten Jahr als 'besorgte Bürger' skandieren und auf Transparenten tragen, nicht bewusst sein dürfte, macht ihn zu einem besonders perfiden Mittel derjenigen, die ihn gezielt einsetzen."

Auf Platz zwei und drei kamen die Begriffe "erweiterte Verhörmethoden" und "Russlandversteher". Die Jury aus vier Sprachwissenschaftlern, einem Journalisten sowie der Autorin, Moderatorin und Journalistin Christine Westermann als Gastmitglied erhielt nach eigenen Angaben erhielt insgesamt 1246 Einsendungen. Schönster Kommentar aus dem Netz nach der Bekanntgabe: "Glaub ich denen nicht." (PM/flo)

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