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Projekt zu Augsburger Migrationsgeschichten sucht Zeitzeugen

Zugewanderte und hier geborene Nachkommen können ihre Lebensgeschichten erzählen und sie für alle Augsburger erlebbar machen

Zugewanderte und hier geborene Nachkommen können ihre Lebensgeschichten erzählen und sie für alle Augsburgerinnen und Augsburger erlebbar machen
▪ Stadt sucht Freiwillige als Zeitzeuginnen und Zeitzeugen
▪ Engagement auch für das Interview-Team erwünscht
▪ Vermittlung in Podcast, Medienstationen und Ausstellung geplant
▪ Laufzeit bis 2027 im Rahmen des EU-geförderten Projekts DIWA 4.0

Das Büro für gesellschaftliche Integration der Stadt Augsburg sucht aktuell Menschen mit eigener oder familiärer Migrationserfahrung, die als Zeitzeugin oder Zeitzeuge in Interviews ihre Geschichte erzählen - vom Aufbruch, über das Ankommen, vom Leben oder vom Aufwachsen. „Uns interessiert, wie Zugewanderte einen Platz in unserer Gesellschaft gefunden oder sich auch erkämpft haben – oder ob das erst für ihre Kinder und Enkel möglich war“, erklärt Dr. Margret Spohn, Leiterin des Büros für gesellschaftliche Integration.

Die gesammelten Lebensgeschichten werden bis Mai 2027 medial aufbereitet und fließen in einen Podcast, in interaktive digitale Medienstationen und in eine Ausstellung ein. Damit werden sie sicht-, spür- und erlebbar für alle Augsburgerinnen und Augsburger.

Zugewanderte und ihre hier geborenen Nachkommen können sich unter www.augsburg.de/migrationsgeschichten melden sowie sich im Interview-Team ehrenamtlich engagieren. Für das Interview-Team sind keine Vorkenntnisse notwendig, es wird eine Schulung durchgeführt. Die Interviews laufen von April bis Dezember 2025.

Zweite Bgm. Martina Wild: „Mit Geschichten Vielfalt sichtbar machen“
Augsburg ist schon seit Jahrhunderten eine Stadt der Migration. Besonders seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben zahlreiche zugewanderte Menschen in Augsburg ihren Lebensmittelpunkt gefunden. Um die Vielfalt der Migration abzubilden, sollen viele individuelle Perspektiven Eingang finden: Vertriebene, Geflüchtete, Zugewanderte aus der EU oder Drittstaaten und hier geborene Generationen sollen zu Wort kommen. „Als Zeitzeuge oder Zeitzeugin muss man nichts Herausragendes geleistet haben. Vielmehr stecken gerade im Alltagsleben oft spannende Geschichten“, so Projektleiterin Daniela Hahn. In diesem persönlichen Zugang zum Thema Migration sieht Martina Wild, zweite Bürgermeisterin und Referentin für Bildung und Migration, eine große Chance: „Hinter dem Label ‚Migrant‘ stehen ganz verschiedene Menschen mit individuellen, persönlichen Lebensgeschichten und Erfahrungen. Mit unserem Zeitzeugenprojekt im Rahmen von DIWA 4.0. laden wir Augsburgerinnen und Augsburger dazu ein, ihre Migrationsgeschichten zu erzählen. So machen wir Vielfalt sichtbar, treten Stereotypen und Pauschalisierungen entgegen und stärken stattdessen Empathie und Menschenwürde.“

Das Zeitzeugenprojekt als Teil von DIWA 4.0
Das „Zeitzeugenprojekt zu Augsburger Migrationsgeschichten“ ist Teil von DIWA 4.0. Das EU-geförderte Projekt DIWA 4.0 unter der Leitung des Büros für gesellschaftliche Integration der Stadt Augsburg und setzt sich aktiv für die gleichberechtigte Teilhabe Neuzugewanderter und ein respektvolles Miteinander ein. Mehr Informationen unter www.augsburg.de/diwa.

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