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"Spaß haben, Bierchen trinken."- Ein Film über die Kultfigur Bob
Kurzweilig, authentisch und schräg - das war die Premiere des 40-minütigen Streifens über den Augsburger Gastronomen Stefan Meitinger, den alle nur Bob nennen.
Am 12.12.2024 um 19 Uhr im Thalia öffnete sich der Vorhang für den Film „Fick den Scheiss“, der den Aufstieg von Bob – Gründer von Bob’s Rock & Bowl – erzählt.
Provokation muss sein
Bezahlt wurde der Film durch sein Unternehmen. Ein Team der Gersthofer Firma Corneliusfilms Studios hatte Meitinger ein Jahr lang begleitet. Der Filmtitel darf als Provokation verstanden werden: „Fick den Scheiß“. Das Filmplakat zeigt einen nackten Bob Meitinger auf einer Terrasse am Meer von hinten. So ist er eben.
Von der Hammerschiede an den Helmut-Haller-Platz
Ausgangspunkt für die Karriere als Geschäftsmann war ein kleines Lokal in der Hammerschmiede. Vor einigen Jahren stieg Meitinger als Konzertveranstalter ein, die Konzertreihe „Sommer am Kiez“ in Oberhausen trägt seine Handschrift. Gespielt wird am Helmut-Haller-Platz. Bob leistet mit seinem Engagement einen wichtigen Beitrag, um den Stadtteil aufzuwerten. Hannelore Köppl, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Oberhauser Vereine und Organisationen (Arge), sagt: „Bob redet nicht, er macht einfach.“ Für Oberhausen habe sich dieser Einsatz bezahlt gemacht.
Erfolgreicher Kurs
Das Unternehmen Bob‘s vermarktet seine Lokale nicht nur in Bayern, sondern mittlerweile auch in u.a. Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Meitinger hat ein Franchise-Konzept verkauft. Wer mit ihm geschäftlich zu tun hat, spricht von einem klugen Kopf, der es versteht zu verhandeln. Im Film sehen wir Bob außerdem in Berlin am Verhandlungstisch für einen seiner Läden. Chris Ress, Geschäftsführer von Bob‘s, sagt: „Natürlich soll der Film dazu beitragen, die Marke Bob's noch bekannter zu machen. Eine Bierlaune brachte uns auf die Idee.“ Man möchte außerhalb von Augsburg wachsen. Für eine Filmepisode wurde der Gastronom im neuen Lokal in Herbrechtingen (Baden-Württemberg) aufgenommen. Einer der Mitarbeiter dort war erstaunt, den echten Bob zu sehen, er dachte, er sei nur eine erfundene Figur.
Wer ist eigentlich Ludwig?
Der wahrscheinlich größte Fan, den Bob hat und jemals haben wird. Seit Jahren lässt er sich kein Konzert, keine Veranstaltung und keinen Kneipenabend entgehen. Bob besucht ihn und seinen Bruder zusammen in der gemeinsamen Wohnung und staunt über die riesige Merch-Sammlung des Bob-Ultras. Da ist es nur folgerichtig, dass Ludwig kostenlosen Zugang zu allen Events auf Lebenszeit hat.
Weitere Vorstellungen finden am 27. und 28. Dezember im Thalia statt.






