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Viertes Augsburger Jugendforum
Unter dem Motto „Macht was, dann geht was!“ gestalten Jugendliche Stadtgesellschaft mit
▪ Freitag, 12. Dezember, im Augustanasaal im Annahof
▪ Beteiligung, Teilhabe und Politik von jungen Menschen
▪ Kooperationspartner Technische Hochschule Augsburg, Sozialpädagogisches Institut Augsburg und Stadtjugendring Augsburg
▪ Vorbereitung des Jugendforums in über 20 stadtweiten Workshops
▪ Anmeldungen wie auch spontane Teilnahme möglich
▪ Weitere Infos unter www.augsburg.de/jugendbeteiligung
Unter dem Motto „Macht was, dann geht was!“ findet am Freitag, 12. Dezember, zum vierten Mal das Augsburger Jugendforum statt. Damit setzt die Stadt Augsburg ihre erfolgreiche Tradition der Jugendbeteiligung fort und bietet jungen Menschen erneut eine Bühne, um ihre Anliegen sichtbar zu machen und aktiv an der Gestaltung der Stadtgesellschaft mitzuwirken. Im Augustanasaal im Annahof werden über 100 Jugendliche erwartet, die ihre Themen präsentieren, Anträge stellen und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung in den Dialog treten. Organisiert und durchgeführt wird das Jugendforum vom Sozialreferat der Stadt Augsburg in Kooperation mit dem Studiengang Soziale Arbeit der Technischen Hochschule Augsburg (THA), dem Sozialpädagogischen Institut Augsburg (SIA) und dem Stadtjugendring (SJR).
Macht was, dann geht was!
Zur Vorbereitung auf das Jugendforum haben die Fachstelle Jugendbeteiligung aus dem städtischen Amt für Kinder, Jugend und Familie, der SJR und SIA im Herbst über 20 Workshops in Schulen, Jugendzentren und an anderen Freizeitorten im Stadtgebiet durchgeführt. Junge Menschen zwischen 12 und 20 Jahren konnten dort ihre Themen für Augsburg sammeln. Unter enger Begleitung von Studierenden der THA haben sie aus ihren Ideen fünf Anträge formuliert, die sie der Stadtverwaltung und der Stadtpolitik beim Jugendforum am 12. Dezember vorstellen.
Martina Wild: „Die Ergebnisse sprechen für sich“
„Das Augsburger Jugendforum zeigt eindrucksvoll, wie engagiert und ideenreich junge Menschen unsere Stadt mitgestalten wollen. Es ist mir ein großes Anliegen, ihre Perspektiven nicht nur zu hören, sondern sie aktiv in politische Prozesse einzubinden. Die Ergebnisse der vergangenen Jahre sprechen für sich. Beispielsweise soll nun in der Innenstadt mit der Max 59 ein Ort für Jugendliche entstehen – hier entsteht echte Beteiligung mit Wirkung“, so zweite Bürgermeisterin Martina Wild.
Martin Schenkelberg: „Erleben, wie Demokratie funktioniert“
Sozial- und Jugendreferent Martin Schenkelberg ergänzt: „Schon zum vierten Mal können junge Menschen in Augsburg direkt erleben, wie in einer Demokratie Entscheidungen getroffen werden und wie eine Stadtgesellschaft funktioniert: Die Fachstelle Partizipation junger Menschen ermöglicht ihnen dabei ein aktives Mitgestalten. Jugendliche, die sich einbringen möchten, erhalten eine Bühne, um ihre Ideen zu präsentieren und diese dann gemeinsam mit ihren Patinnen und Paten weiter zu bearbeiten und hoffentlich ganz bald umzusetzen.“
Antragsverfahren und Umsetzung der Anträge
Stimmberechtigt sind die im Vorfeld gewählten jugendlichen Delegierten. Beschlossen werden jene drei Anträge, die die meisten Stimmen erhalten. Anschließend übernehmen Mitglieder des Stadtrats oder der Stadtverwaltung eine Patenschaft und arbeiten gemeinsam mit den Jugendlichen an der Umsetzung der Anträge. Ziel ist es, passgenaue Lösungen zu entwickeln, die die Perspektiven junger Menschen ernst nehmen und in die Stadtpolitik einfließen lassen.
Erfolgsgeschichten des Jugendforums im Jahr 2024
Im Kontext der 2024 beschlossenen Anträge konnten bereits auch einige Erfolge erzielt werden. So wurden etwa ein Aktionstag „Jugend trifft Ordnungsdienst“ und zwei Jugendpartys in der Kantine und im Kesselhaus für Jugendliche ab 14 Jahren veranstaltet. Außerdem fanden zahlreiche Veranstaltungen im Barfüßer 8 statt, um einen jugendgerechten Raum ohne Konsumzwang in der Innenstadt zur Verfügung zu stellen. Die Jugendlichen erleben damit, dass ihre Anliegen Gehör finden und ihre Stimme zählt.






