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Westpark Augsburg mit dem Karl-Foerster-Preis ausgezeichnet
▪ Naturnahe Entwicklung durch Selbstaussaat und standortgerechte Pflanzenwahl
▪ Hochwertiger Zustand der dynamischen Staudenbeete überzeugend
▪ Beispielhafte Gestaltung und Pflege des Parks zur Förderung der Biodiversität
Der Westpark in Augsburg ist mit dem Karl-Foerster-Preis der Karl-Foerster-Stiftung für angewandte Vegetationskunde ausgezeichnet worden. Die Stiftung würdigt damit herausragende Leistungen im Bereich der Pflanzenverwendung. Im Rahmen der 90-Jahr Feier des Botanischen Gartens wurde die Auszeichnung in Form einer Kleinplastik des Künstlers Günter Anlauf an die Stadt Augsburg überreicht.
Umweltreferent Frank Pintsch würdigt den Karl-Foerster-Preis „als eine großartige Anerkennung für alle, die an Planung, Entwicklung und Pflege des Westparks beteiligt sind. Mit viel Fachwissen und Engagement wurde aufgezeigt, wie eine moderne, naturnahe Grünflächenpflege funktionieren kann. Der Westpark ist ein echtes Vorzeigeprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung und eine Bereicherung für unsere Stadt.“
Besondere Auszeichnung für Gärtnerinnen und Gärtner
Der Westpark überzeugte die Jury durch seine in vielfacher Hinsicht herausragende Gestaltung. Besonders hervorgehoben wurde der hochwertige Zustand der dynamischen Staudenbeete. Diese zeichnen sich durch eine natürliche, sich stetig verändernde Entwicklung aus: Statt starrer Pflanzpläne bestimmen Selbstaussaat und Ausbreitung von Pionier- und Begleitpflanzen das Erscheinungsbild. So entstehen lebendige Pflanzungen, die sich von Jahr zu Jahr weiterentwickeln und zugleich einen vergleichsweise geringen Pflegeaufwand erfordern.
Ausdrücklich würdigte die Jury das Engagement und die Expertise der im Westpark tätigen Gärtnerinnen und Gärtner, deren qualifiziertes Handeln maßgeblich zum Erfolg des Konzepts beiträgt. Darüber hinaus wurden die biodiversitätsfördernde Gestaltung und Pflege des Parks als beispielhaft hervorgehoben. Durch eine differenzierte Mahd und die gezielte Förderung unterschiedlicher Lebensräume leistet der Westpark einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Entwicklung der biologischen Vielfalt im urbanen Raum.
Westpark verbindet Pfersee und Kriegshaber
Auf rund 3,4 Kilometern Länge schlängelt sich der Westpark durch Augsburgs westliche Stadtteile. Er verbindet die ehemaligen Kasernen Reese und Sheridan miteinander und zieht sich durch Pfersee und Kriegshaber. Mit Sport- und Kulturflächen, ruhigen Erholungsbereichen, Angeboten zur Umweltbildung und neuen Begegnungsorten ist der Westpark ein lebendiges Bindeglied zwischen den Stadtteilen.
Links: www.augsburg.de/westpark
Foto: Jürgen Lerch/Stadt Augsburg






