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Wie es zu Schindlers Liste kam. Die Geschichte einer beispiellosen Rettungsaktion

Vortrag in Erinnerung an Mietek Pemper zum 15. Todestag heute Abend im Jüdischen Museum Schwaben

Mieczysław „Mietek" Pemper lebte von 1958 bis zu seinem Tod 2011 in Augsburg – und war eine der Schlüsselfiguren hinter Oskar Schindlers berühmter Liste. Als Stenograf des KZ-Kommandanten Amon Göth zwangsverpflichtet, gab er unter ständiger Lebensgefahr geheime SS-Informationen an Schindler weiter und ermöglichte so die Rettung von mehr als 1.000 jüdischen Männern, Frauen und Kindern. 

Aus Anlass seines 15. Todestags halten die Historikerin Prof. Dr. Viktoria Hertling und Pempers Nichte Regina Pemper einen Vortrag über diese beispiellose Rettungsaktion. Prof. Dr. Hertling schenkt dem Jüdischen Museum dabei eines der wenigen noch erhaltenen Bücher über den Prozess gegen Amon Göth aus dem Jahr 1947 – ein bedeutendes zeithistorisches Dokument. 10. Juni, 18:30 Uhr, Eintritt frei, Anmeldung erforderlich: empfang@jmaugsburg.de oder Tel. 0821-51 36 11. Info: jmaugsburg.de

Museumsleiterin Dr. Carmen Reichert wird den Abend moderieren. Im Anschluss wird zu einem Stehempfang geladen.

10.06., 18:30 Uhr 

Jüdisches Museum Augsburg Schwaben
Halderstraße 6 – 8
86150 Augsburg
Deutschland

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