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Bürgerbegehren unfreiwillig auf Rekordjagd
Es klingt dann doch ein wenig nach Tollhaus: Wie Augsburger Medien übereinstimmend melden, hat das Bürgerbegehren gegen die Stadtwerke-Fusion die nötige Unterschriftenzahl erreicht, will aber, um einer Ablehnung aufgrund der Fragestellung aus dem Weg zu gehen, gleich ein neues starten. Die Frage soll dann lauten: "Sind Sie dafür, dass eine Fusion der Energiesparte der Stadtwerke Augsburg mit Erdgas Schwaben unterbleibt?"
Die DAZ zitiert Mitinitiator Bruno Marcon (Attac): "In den letzten zwei Wochen kamen zwei Drittel der Unterschriften zusammen." Mit "mehreren Hundert Bürgern" will die Bürgerinitiative "Augsburger Stadtwerke in Augsburger Bürgerhand" demnach ab heute erneut 11.000 Unterschriften sammeln - und das in gut vier Wochen, also bis zur entscheidenden Sitzung im Stadtrat am 23. April. (flo)






