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Gegen Extremismus und Intoleranz
Seit 2011 konnten in Augsburg bereits rund 60 Maßnahmen in der Stadt mit Mitteln des Bundesprogramms "Toleranz fördern – Kompetenz stärken" gefördert werden. Dabei fanden Zeitzeugengespräche mit Überlebenden des Holocaust ebenso Berücksichtigung, wie Lernprogramme zur Antidiskriminierung, künstlerische Aktionen, Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur oder Lesungen in der Neuen Stadtbücherei.
Jetzt hat sich die Stadt wieder beim Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Familie beworben. Für das kommende Jahr sind 90.000 Euro für neue Projekte beantragt. Die erste Ausschreibung läuft vom 14. Dezember 2012 bis 18. Januar 2013. Antragsberechtigt sind vor allem gemeinnützige Institutionen wie Träger der freien Jugendhilfe, Jugendverbände, Migrantenorganisationen, konfessionelle Gemeinschaften, Sportvereine, Fördervereine von Schulen und Kindertagesstätten, Bildungs- und Qualifizierungsträger, Stiftungen, kulturelle Einrichtungen und andere Vereine und Organisationen. Die Anträge können jetzt schon bei der Stadt abgerufen werden.
Gefördert werden Projekte der Demokratie- und Toleranzerziehung, der sozialen Integration, des interkulturellen und interreligiösen Lernens, der antirassistischen Bildung, der Sicherung kultureller und geschichtlicher Identität und der Bekämpfung rechtsextremistischer, fremdenfeindlicher und antisemitischer Bestrebungen. Die Zielgruppe sind sowohl Kinder und Jugendliche, als auch Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund. Einzelprojekte können mit bis zu 20.000 Euro unterstützt werden. Die Entscheidung über die Förderung trifft ein zwölfköpfiger Begleitausschuss schon am 24. Januar nächstes Jahr.
Weitere Informationen und Antragsformulare hier: www.augsburg.de/lap. Persönliche Beratung ab 7. Januar bei der Fachstelle Integration und interkulturelle Arbeit der Stadt, Rathausplatz 1, Zimmer 225, Herr Vogl, sowie bei Tür an Tür, Wertachstr. 29, Frau Tunay. (pm)






