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Von wegen letzte Chance!

Das Grenzenlos-Festival geht optimistisch in die dritte Ausgabe - heute wurde das Programm vorgestellt...

Euphorisch gehen Grenzenlos-Veranstalter Jürgen Strehle und sein Team in die mittlerweile dritte Ausgabe des Festivals am Gaswerk. Rund einen Monat vor Beginn stellte Strehle am Mittwoch im Beisein von Kulturreferent Peter Grab das Programm für die zwölf Tage von 05. bis 16. Juni vor.

"Es hat sich einiges verändert, das Grenzenlos ist noch vielfältiger und sogar politischer geworden", so Strehle. Doch zunächst einmal die großen Namen: Die NdH-Bands Eisbrecher und Maerzfeld am 07.06., der Clash von Tributebands der Hardrock/Metal-Ikonen Kiss und Metallica am 08.06., der Ska-Reggae-Tag mit u.a. Skaos (14.06.) sowie die Reggae-Summer-Vibez mit u.a. Ganjaman und Uwe Banton (15.06.).

"Wir gehen weg von den einzelnen großen Headlinern und konzentrieren uns auf 'Themenkonzerte', die vier bis fünf Stunden lang sattes Programm bieten", erklärte Strehle. Dazu gehört auch der Weltmusiktag mit Bands aus Rumänien, Frankreich und Deutschland zum Finale am 16.06.

Den Politpart erfüllt ein Politikfrühschoppen mit allen relevanten Parteien am ersten Sonntag, 09.06. Ebenfalls von Interesse könnte das Zusammentreffen von Kulturpark-Chef Peter Bommas und Stadtwerke-Boss Claus Gebhardt am 06.06. werden, die über die Zukunft des Geländes sprechen wollen. Bekanntlich ist das Gaswerk als Alternativlösung zum Kulturpark West ab 2017 angedacht.

Weitere künstlerische Highlights sind Triple Talk & The Sunrise String Quartet (11.06.) und der Auftritt des Poetry-Slammers Andy Straus am 14.06. Dazu kommt der Familiensonntag in Zusammenarbeit mit dem städtischen Jugendprogramm "Tschamp" (09.06.). Die Party-Events am Freitag und Samstag richten sich zum Teil nach den vorhergehenden Live-Shows, also Reggae, Metal etc., und sind bis auf die Cosmic-Party und den HipHop-Abend "Rap im Ring" kostenlos.

Apropos Kosten: Wie bereits bekannt, wird das Grenzenlos dieses Jahr Eintritt kosten. Wobei bei Preisen von drei Euro fürs Tagesticket und 15 Euro fürs Festivalticket von wirklichen Kosten kaum gesprochen werden kann, zumal ein bzw. vier Euro an den Getränke- und Marktständen rückvergütet werden. Und Kinder unter 15 Jahren sind sowieso frei. "Der Eintritt gibt uns eine gewisse finanzielle Sicherheit, um das Festival auch die nächsten Jahre noch durchziehen zu können", so Strehle, der von einer "letzten Chance fürs Grenzenlos", wie es auch in der Neuen Szene hieß, nichts wissen will. "Die Reaktionen auf die Entscheidung waren durchweg verständnisvoll, viele haben sogar gefragt, warum wir das nicht gleich gemacht haben."

Bleibt zu hoffen, dass die Besucher auch an den Tagen ohne große Acts den Weg nach Oberhausen finden. Lohnen würde es sich allemal, begonnen natürlich vom Kunstmarkt, dessen Angebot laut Strehle ungefähr denselben Umgang haben wird wie letztes Jahr. In zwei Häusern stellen Augsburger Künstler aus und auf insgesamt vier Bühnen, davon eine indoor, wird es jeden Tag rund um die Uhr Programm geben mit Bands und Künstlern aus der Region, aber auch darüber hinaus. Dazu kommen zahlreiche Straßenkünstler, die das Gaswerkgelände zu ihrer Spielwiese erklären. Insgesamt sollen etwa 560 Künstler bei rund 250 Auftritten im Einsatz sein. Verbessert wird die Standortsituation bei der Kuki/Neue Szene-Bühne, Ofenhaus und Gaskessel fallen dagegen als Spielorte weg, dafür wird die große Festivalbühne auch den kleineren Acts zur Verfügung stehen.

Nur bei einer Sache verliert Jürgen Strehle etwas die gute Laune: "Die Parkplatzsituation ist auch dieses Jahr heikel, ich kann nur dazu auffordern, den Shuttle-Bus vom Plärrer oder das Fahrrad zu nehmen." Übrigens: Der Fahrradstellplatz wurde vergrößert. Und für den gefürchteten Regen gibt es dieses Jahr 500 Quadratmeter Zeltfläche in den Biergärten.

Es ist also alles angerichtet für ein gelungenes Festival 2013. Und wenn mit drei Euro Eintritt die Zukunft eines Events gesichert werden kann, der nicht zuletzt der Augsburger Kulturszene zu Gute kommt, wäre das ja wirklich eine feine Sache. In diesem Sinne: Wettergott, du weißt Bescheid!

Tickets und alle Info unter www.grenzenlos-festival.de

Foto v.l.: Peter Grab, Jürgen Strehle und Pressesprecher Jochen Mack (Foto: Grenzenlos)

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