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Zukunftswerkstatt Gaswerk ist gestartet

Die Öffentlichkeit kann sich im Internet beteiligen.

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Der erste von sechs Workshops (Künstler, Musiker, Jugend- und Interkultur) hat im Rahmen der Zukunftswerkstatt Gaswerk seine Arbeit aufgenommen. Noch bis 11. Oktober 2014 dauert die Workshop-Phase an. Unter www.augsburg.de/gaswerk werden ab Ende September regelmäßig aktuelle Ergebnisse, Zusammenfassungen, Bilder und Videos aus den Workshops veröffentlicht. Auch Bürgerinnen und Bürgerkönnen sich unter www.augsburg.de/gaswerkzur Zukunftswerkstatt äußern und Ideen zur künftigen Nutzung des Gaswerkgeländes im Stadtteil Oberhausen einbringen. Diesessoll zu einem neuen und dynamischen Raum für Augsburg entwickelt werden.

Unter der Fragestellung der künftigen Nutzung und Gestaltung des Gaswerk-Areals laden die Workshops dazu ein, im geschützten Raum jeweilige Bedarfe, Wünsche und Vorhaben zu formulieren und gemeinsam zu diskutieren. Anwohner, Kleinstgewerbetreibende, Start-ups, Künstler, Architekten und Hochschule kommen so ausführlich zu Wort.

Der ergebnisoffene Prozess wird von externen Moderatoren geleitet und mündet dann in die zweite Stufe: die eigentliche Zukunftswerkstatt Gaswerk, die am 15. November 2014 im Oberen Rathausfletz des Augsburger Rathauses stattfindet. Dort werden die Ergebnisse der sechsvorbereitenden Workshops weiter qualifiziert sowie Themen- und Netzwerkgruppen gebildet. Ab 14 Uhr werden die Ergebnisse und die weiteren Verfahrensschritte öffentlich diskutiert.

Danach bereiten die Moderatoren die Ergebnisse in Form von Entwicklungsszenarien für das Jahr 2015 vor. Sowohl diese als auch die Resultate aus der Online-Beteiligung werden Anfang 2015 dem Stadtrat vorgestellt. Sie bilden die Grundlage für die mögliche zukünftige Gestaltung des Gaswerk-Geländes.

Bei der Zukunftswerkstatt arbeiten Bau- und Kultur- sowie Wirtschafts- und Finanzreferat übergreifend eng zusammen. Als Eigentümer des Geländes sind auch die Stadtwerke Augsburg maßgeblich an der Zukunftswerkstatt beteiligt. Das Konzept zur Zukunftswerkstatt stammt von Dr. Bastian Lange, Experte für Kreativwirtschaft, sozioökonomische Transformationsprozesse und Raumentwicklung. Er leitet das Berliner Forschungs- und Strategieberatungsbüro Multiplicities und ist als externer Berater – unter anderem auch der EU-Kommission - von den Stadtwerken beauftragt worden, die Workshop-Teilnehmer im ergebnisoffenen Prozess der Zukunftswerkstatt zu unterstützen.

Den Anstoß für die Zukunftswerkstatt gab die Suche nach einem neuen Ort für den Kulturpark (KuPa) West, der 2017 das Gelände um die Reese-Kaserne verlassen muss. Eine von den Stadtwerken veranlasste und finanzierte Machbarkeitsstudie hat Anfang des Jahres den Umzug des KuPa West auf das Gaswerkareal als möglich bewertet. Da das Gelände aber deutlich mehr Raum bietet, soll in der Zukunftswerkstatt erarbeitet werden, wie dort bestmögliche Voraussetzungen auch für Augsburger Kreative, Unternehmer, Stadtakteure, Bewohner und Bürger geschaffen werden können.

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