Warum gibt es im Jahr 2022 VR-Technologien in Freizeitparks?

Virtual Reality (VR) kennen die meisten von uns von Videospielen. Doch diese Technologie kann mehr als das. Wir finden sie sogar in Freizeitparks, wo sie mehr als nur eine Ergänzung für Achterbahnen oder Fahrgeschäfte ist. Denn VR schafft ein eigenständiges Erlebnis, für das eigene Attraktionen geschaffen wurden. Viele Freizeitparks auf der ganzen Welt bieten Touristen heutzutage VR-Erlebnisse an. Die Entstehungsgeschichte sowie aktuelle VR-Fahrgeschäfte in Deutschland werden wir in diesem Artikel behandeln.

VR in der Gaming-Branche
VR-Brillen gibt es natürlich nicht nur in Freizeitparks, sondern auch für Zuhause. Viele verschiedene Arten von Spielen und Spielgenres nutzen diese Technologie bereits. Nicht nur Horror- oder Action-Spiele bieten VR an, tatsächlich scheint es inzwischen sogar schon VR-Online-Casinos zu geben. Zuvor gab es bereits die Möglichkeit, an Live-Spielen teilzunehmen, um die Casino-Atmosphäre nachzuahmen. Doch mit VR wird das Spielerlebnis so realistisch wie nie zuvor. Noch ist die Anzahl der VR-Casinos begrenzt, aber Online-Glücksspiel ist dennoch so beliebt wie nie zuvor. Es gibt eine riesige Anzahl an Casinos mit Bonus mit Deposit und es ist einfacher denn je, auf sie zuzugreifen.

Die Anfänge der VR-Technologie in Freizeitparks
Die erste VR-Brille, die Oculus Rift, wurde im Jahr 2013 veröffentlicht. Sie sollte es den Menschen ermöglichen, von zu Hause aus virtuelle Achterbahnfahrten zu erleben. Die widersprüchlichen Signale der Augen und des Innenohrs führten jedoch bei fast 20 % der Spieler zu „Motion Sickness“. Diese geht in der Regel mit Übelkeit und Kopfschmerzen einher.
In Zusammenarbeit mit Mack Rides hat Professor Thomas Wagner von der Universität Kaiserslautern versucht, diese Herausforderung zu meistern. Bei Testfahrten mit den Achterbahnen Blue Fire und Pegasus im Europa-Park wurde festgestellt, dass die Kombination einer realen Achterbahnfahrt mit VR diese Symptome drastisch reduziert.
Bei Tests mit der Oculus Rift hat sich jedoch herausgestellt, dass die Verwendung einer kabelgebundenen Brille schwierig ist. Das lag vor allem an Sicherheitsgründen. Daher wurde später die Samsung Gear VR-Brille eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine mobile VR-Brille, die in Verbindung mit einem Smartphone funktioniert. Nach einer zweijährigen Testphase wurde der Alpenexpress im Europa-Park zur ersten VR-Achterbahn. Sie wurde am 17. September 2015 zum ersten Mal für Parkbesucher geöffnet.

Die weitere Entwicklung der VR-Technologie
Die Idee von VR-Fahrgeschäften wurde schließlich auf der IAAPA 2015 vorgestellt. Die IAAPA ist eine Ausstellung des globalen Dachverbands der Vergnügungspark-Betreiber (International Association of Amusement Parks and Attractions). Die Technologie wurde schnell populär und Achterbahnen in Europa, Nordamerika und Japan wurden damit ausgestattet. Aufgrund der langsameren Abfertigung der Fahrgäste und der höheren Gebühren für diese setzten sich die Fahrgeschäfte jedoch nicht überall durch. Das galt auch für den Europa Park Rust.
Dort wurde anschließend eine andere Strategie getestet, angefangen beim Umbau der Eurosat zum Eurosat-CanCan Coaster. Ein separater Eingangs- und Wartebereich, eine separate Station sowie eine Weiche sollten die Abfertigung beschleunigen. Darüber hinaus hat der Park aufpreispflichtige Zeitkarten eingeführt, um lange Warteschlangen trotz begrenzter Kapazität zu vermeiden.

Aktuelle VR-Attraktionen im Jahr 2022
Seitdem die anfänglichen Probleme der Abfertigung gelöst wurden, entstehen immer mehr VR-Attraktionen in Freizeitparks. Der Vorreiter ist der Europa Park in Rust. Dort können derzeit die folgenden VR-Fahrgeschäfte besucht werden:
Alpenexpress Enzian
Der oben bereits erwähnte Alpenexpress Enzian war die erste VR-Achterbahn des Parks. Heute können die Gäste auf dieser Fahrt mit den Parkmaskottchen abwechslungsreiche Abenteuer in fantastischen Welten erleben. Trotz der relativ bescheidenen Streckenform sorgen Wind und Fliehkräfte für einen großen Adrenalinschub bei der Fahrt.

Yullbe
Diese Attraktion ist auch im Europa-Park zu finden. Seit September 2020 können Touristen dort eine „Full Body Tracking Free Roaming VR Experience“ erleben. Die Gäste gehen also auf eine Mission, bei der sie mit einem VR-Helm, Hand- und Fußtrackern sowie einem Rucksack-PC ausgestattet werden. Vier Gruppen von acht Personen können sich gleichzeitig frei in der virtuellen Umgebung bewegen. Sie müssen verschiedene Aufgaben erledigen und können dabei sogar Dinge aus der realen Welt mit einbeziehen.

Snorri Snorkling
Snorri Snorkling, das sich neben der Rulantica-Halle befindet, steht kurz vor seiner Eröffnung. Die Attraktion kombiniert reales Schnorcheln mit virtueller Realität. Dafür sorgen ein neu gebauter, überdachter Pool mit Gegenstromanlage und Unterwassersound sowie wasserdichte VR-Tauchbrillen. Die Besucher reisen dann mit dem Rulantica-Maskottchen Snorri auf den Grund des Meeres.

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