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Fi-Fa-Fort!
Ein Aufatmen geht durch die Sportwelt: FIFA-Präsident Joseph Blatter nimmt seinen Hut. Nicht sofort, aber in vier Monaten, so lange müssen die Papierschredder im Hauptquartier in Zürich nun Höchstleistungen erbringen, man will ja eine saubere Übergabe gewährleisten.
Es wird interessant sein zu sehen, wie viele "ehrenwerte" Männer der Sepp vor seinem Abgang noch über die Klinge springen lässt. Im Hause Beckenbauer dürfte das Frühstücksweizen heute schon etwas schal geschmeckt haben.
Ansonsten ist zu dem Thema längst alles gesagt, erstens kommt der Wechsel natürlich viel zu spät und zweitens hätte er nie stattgefunden, wenn nicht der Fußballriese USA – auf der FIFA-Weltrangliste auf Platz 28 zu finden – mal wieder mehr Kahnsche Eier bewiesen hätte als der amtierende Weltmeister und mitgliederstärkste Sportverband der Welt, der Deutsche Fußballbund, und die ganzen anderen Kopfeinzieher der UEFA.
Und das, wo wir gerade so schön in unserem Antiamerikanismus gegenüber Big Brother Sam schwelgen! Der Fußball ist halt doch wie das Leben, hart aber ungerecht. (flo)






