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Rettet Meret
Der letzte Tatort-Kommissar mit einem funktionierenden Privatleben war vermutlich Gustl Bayrhammer – der hatte gar keines. Meret Becker wurde bei ihrer gestrigen Premiere als Berlin-Ermittlerin noch bevor sie das erste Wort gesprochen hatte auf einem Diskoparkplatz gef..., um gerade noch rechtzeitig zu ihrer Multikaputti-Familie in die Altbauwohnung zurückkehren, wo der russische (?) Teddypapi die Grätsche macht. Mehr Klischees in fünf Minuten schafft nicht mal RTL2.
Zur Strafe bekommt Becker einen Partner mit der Ausstrahlung eines Kantinekäsebrots kurz vor Feierabend sowie einen Plot und weitere Darsteller, die maximal Vorabendniveau haben, dementsprechend juckt spätestens nach einer Dreiviertelstunde der Finger auf der Fernbedienung merklich. Angereichert wird das Ganze mit Zeitrafferaufnahmen vom Himmel über Berlin, wie man sie aus dem Vorspann einschlägiger Polittalkshows bestens kennt – man hätte sich nicht gewundert, wenn Günter Jauch mit einem Videorekorder unterm Arm durchs Bild gerannt wäre.
Wie's ausging? Haben wir vergessen. Herzlich willkommen beim Tatort, Frau Becker! (flo)






