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Der doppelte George
Man kriegt ihn einfach nicht los: Unser Lieblings-Festivalleiter Joachim Lang (Foto) präsentiert am Samstag in der Brechtbühne seinen neuen Film "George" über den Schauspieler Heinrich George.
Das Doku-Drama über den "Metropolis"-Darsteller, der nicht wie viele seiner Kollegen 1933 ins Exil ging und unter den Nazis zum Staatsschauspieler avancierte (u.a. in "Jud Süß"), kann mit einem besonderen Clou aufwarten: Die Hauptrolle spielt Sohn Götz George, der sechs Jahre alt war, als sein Vater Heinrich 1946 in sowjetischer Lagerhaft starb.
Die Veranstaltung am Samstag, 20. Juli, ist eine Kooperation von Theater Augsburg, a3-Kultur und Buchhandlung am Obstmarkt. Brecht-Festivalleiter und Regisseur Joachim Lang ist vor Ort, das Publikumsgespräch moderiert a3-Kultur-Herausgeber Jürgen Kannler. Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 5 Euro auf allen Plätzen.
Wer am Samstag keine Zeit hat: Am Montag, 22. Juli, um 20.15 Uhr kommt "George" auf Arte und am Mittwoch, 24. Juli, um 21.45 Uhr in der ARD. Der Film dauert 120 Minuten.
Foto: Brechtfestival






