Das Staatstheater Augsburg schlägt neue Wege ein

Von der Bühne in die virtuelle Unterwelt – per VR-Brille und 3D-Reality
„Orfeo ed Euridice“ von Christoph Willibald Gluck

Am 16. Mai 2020 ist es so weit. Erstmals bekommt das Publikum die Möglichkeit, mithilfe von VR-Brillen neben dem klassischen Bühnengeschehen eine virtuelle Inszenierung zu erfahren. Insgesamt wird das Publikum während der Oper drei VR-Sequenzen zu sehen bekommen. Dabei nimmt das Publikum in den ersten beiden Sequenzen die Perspektive von Orfeo ein und kann die Gelegenheit nutzen, die Unterwelt im 360 Grad-Modus ganz individuell zu bestaunen. In der letzten Passage schlüpfen die Zuschauer in die Rolle von Amor, der dem Liebespaar am Ende der beschwerlichen Reise aus dem Hades doch noch ein Happy End beschert.
Abgestimmt auf die Live-Musik des Orchesters bietet diese Technik eine ganz neue Art und Weise, Musiktheater zu erleben. Durch den Einsatz von VR-Brillen werden die räumlichen Grenzen der Bühne und des Zuschauerraums aufgehoben, Bühnenwelt und virtuelle Realität verschwimmen. Die drei VR-Passagen werden insgesamt rund 30 Minuten der Inszenierung ausmachen. Zwischen den Passagen erleben die Besucher eine klassische Opernvorstellung. Für diejenigen, die mit VR-Brillen noch keine Erfahrung haben, wird es zu Beginn der Vorstellung eine inszenierte Einweisung in Form eines Prologs geben. Wer sich in der virtuellen Unterwelt fürchtet, hat jederzeit die Wahl, stattdessen dem Geschehen auf der Bühne zu folgen. (vk, lf)

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